Großbritannien-Besuch Trump trifft die Queen - und meidet London

Donald Trump trifft sich in der kommenden Woche mit Königin Elizabeth II. und Theresa May. Den geplanten Protesten in Großbritanniens Hauptstadt weicht der US-Präsident dabei aus.

Königin Elizabeth II.
REUTERS

Königin Elizabeth II.


Bei seinem Großbritannien-Besuch in der kommenden Woche geht US-Präsident Donald Trump Großdemonstrationen in London aus dem Weg. Stattdessen trifft er sich mit seinen Gesprächspartnern auf dem Land. So kommt er am Donnerstag mit Premierministerin Theresa May auf deren Landsitz in Chequers zusammen, das Treffen mit Königin Elizabeth II. ist in Windsor vorgesehen.

Das einzige Mal in die Londoner Innenstadt fährt Trump, wenn er in der Residenz des US-Botschafters übernachtet. Eine Sprecherin Mays sagte, die Reise sei nicht absichtlich so geplant worden, um Trump von den Protesten fernzuhalten. Vielmehr solle er einen Eindruck vom Vereinigten Königreich außerhalb Londons gewinnen.

Zehntausende Menschen werden in London zu Protesten gegen den Trump-Besuch erwartet. Viele Briten werfen dem US-Präsidenten Rassismus und Sexismus vor und kritisieren dessen Migrationspolitik. Insbesondere angesichts des bevorstehenden Austritts Großbritanniens aus der EU sieht die Regierung in den engen Beziehungen zu den USA eine Säule ihrer Außen- und Handelspolitik.

cte/Reuters



insgesamt 39 Beiträge
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huginzwei 06.07.2018
1.
Da wird jeder Ort froh sein, wo er nicht hin kommt. Der Secret Service agiert vor so einem Besuch wie eine hysterische Besatzungsarmee.
Manfred1543 06.07.2018
2. Altes Recht
Ich glaube, die Queen darf Trump mit einem Schwert erschlagen und kann dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Gibt es das alte Recht wirklich?
Pfaffenwinkel 06.07.2018
3. Was die Queen
von Trump hält, kann ich mir lebhaft vorstellen. Aber sie ist viel zu klug und zu erfahren, um sich das anmerken zu lassen.
spon-facebook-10000523851 06.07.2018
4. Immer lustig,
wenn sich das "Ausland" genaus auskennt und demonstriert. Auf der anderen Seite, warum fliegt der Donald denn nicht einfach 5000 Jubler ein , oder mietet 10,000 Arbeitslose zum Mindestlohn ? Egal, wie beliebt er in England war, twittert er dann ohnehin selber. Hoffe er macht noch schnell einen Benimm Kurs bevor er die Frau Koenigin trifft.
burlei 06.07.2018
5. "Trump trifft die Queen"
Oh mein Gott! Das hat die Queen doch wirklich nicht verdient. Der .... äähmmm... naja, der Trump trumpelt durch Schloß Windsor und wird sich benehmen wie ... naja eben Trump. Ich hoffe ja inständig, dass sie eine Doppelgängerin schickt. Nein, sowas hat die Queen nicht verdient!
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