Verbindung zu Russland Abgeordneter erwartet Verurteilung von Trump-Mitarbeitern

Mitarbeiter könnten "ins Gefängnis" wandern: In der Affäre um mögliche Kontakte von Trumps Wahlkampfteam nach Russland sieht ein demokratischer Abgeordneter Hinweise auf Straftaten.

Donald Trump
AFP

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Gleich drei Ermittlungen befassen sich mit einer möglichen Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahl 2016. Eine davon ist die Untersuchung des Repräsentantenhauses. Ein beteiligter Abgeordneter erwartet nun, dass mehrere Mitarbeiter von Donald Trump zu Haftstrafen verurteilt werden. "Mein Eindruck ist dieser: Wenn das hier vorbei ist, bin ich nicht überrascht, wenn mehrere Leute im Gefängnis landen", sagte der demokratische Abgeordnete Joaquin Castro dem Sender CNN.

Castro sagte nicht, wer betroffen sein könnte, um welche Straftaten es geht oder welche Beweise ihm vorliegen. Dazu könne er sich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht äußern, so das Mitglied im Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses.

Aufgrund der Schwere der Anschuldigungen hakte der Moderator mehrfach nach. Castro blieb jedoch dabei. "Zu diesem Zeitpunkt sind Sie sicher, dass wenigstens einige Trump-Mitarbeiter ins Gefängnis müssen?", fragte der Moderator. "Wenn ich wetten würde, würde ich 'Ja' sagen", antwortete Castro.

Die Geheimdienste FBI, CIA und NSA hatten im Januar berichtet, Russland habe sich mithilfe von Hackerangriffen in die US-Präsidentschaftswahl eingemischt. Das FBI untersucht zudem, mögliche Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam nach Russland. Es ist bisher allerdings unklar, ob sich der Verdacht erhärtet und ob sich tatsächlich Beteiligte vor Gericht verantworten müssen.

sep/AP



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die-metapha 05.04.2017
1.
Na - wenn das diesen Schaumschläger nicht beim allerletzten Angänger in das richtige Licht rücken wird? Und ob die angeklagten Personen in Trumps Umfeld da wirklich so cool und loyal bleiben werden, wie Sie zu Zeiten des Wahlkampfes gegenüber ihrem "Herr" waren? Da wird mit Sicherheit noch einiges zu Tage kommen, was seinen Anhängern mächtig aufstoßen wird. Da geht es schon in Richtung Landesverrat - und das ist bei den patriotischen Amerikaner emotional sehr negativ besetzt.
thomas234 05.04.2017
2. Das ist eine Meldung wert?
Es es wirklich eine Meldung wert, wenn 1 (in Zahlen: ein) Abgeordneter der Oppisition äußert, "sein Eindruck sei", dass er "nicht überrascht wäre", falls villeicht irgend was passiert? Noch schwammigen und unverbindlicher geht es ja wohl nicht.
Jimbofeider 1 05.04.2017
3. Schein
Niemand wird vor Gericht landen denn das würde zuviel Dreck aufwirbeln, zu tief stecken alle, Obama, Clinton und D.T. im Sumpf. Noch ein paar Scheingefechte um das Gesicht zu wahren, und das wars dann!
ichbinich2011 05.04.2017
4. Sollte sich das ganze bewahrheiten
wird es wohl im Anschluss ein Impeachmentverfahren gegen Trump geben. Der größte Schaden würde aber wohl auf die Republikaner zukommen, die dann über Jahre hinaus ein Glaubwürdigkeitsproblem hätten.
Teile1977 05.04.2017
5. Untersuchungsausschuß
Zitat von thomas234Es es wirklich eine Meldung wert, wenn 1 (in Zahlen: ein) Abgeordneter der Oppisition äußert, "sein Eindruck sei", dass er "nicht überrascht wäre", falls villeicht irgend was passiert? Noch schwammigen und unverbindlicher geht es ja wohl nicht.
Nun, wenn dieser Abgeordneter aber in einem Untersuchungsausschuß sitzt der diese Fälle untersucht, und der dadurch Zugang zu den Beweisen hat, dann ist das doch schon sehr konkred. Die exakte Bewertung muß aber ein Richter durchführen.
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