Nächster Rauswurf Trumps persönlicher Assistent offenbar aus Weißem Haus eskortiert

John McEntee war der persönliche Assistent von Donald Trump. Nun soll er laut Medienberichten aus dem Weißen Haus geworfen worden sein. Nicht mal Jacke und persönliche Gegenstände habe er mitnehmen dürfen.

John McEntee (r.)
AP

John McEntee (r.)


Der Wechsel im Amt des US-Außenministers lief kurios ab: Rex Tillerson erfuhr anscheinend durch einen Tweet von Präsident Donald Trump, dass er seinen Posten los ist. Noch spektakulärer verlief offenbar ein anderer Rauswurf. Laut Berichten des "Wall Street Journal" (WSJ) und des Senders CNN wurde Trumps persönlicher Assistent John McEntee schon am Montag aus dem Weißen Haus eskortiert. Sowohl die Zeitung als auch der Fernsehsender beriefen sich auf Quellen aus dem Weißen Haus.

Eine Person sagte CNN, Hintergrund der Entlassung sei eine Untersuchung durch Homeland Security wegen schwerwiegender Finanzverbrechen. Zwei andere Quellen sprachen davon, dass es Probleme mit McEntees Sicherheitsfreigabe gegeben habe.

Dem WSJ sagte eine Person, der Grund für die Entlassung McEntees sei ein nicht weiter spezifiziertes Sicherheitsproblem. Sarah Sanders, die offizielle Sprecherin des Weißen Hauses, verweigerte eine Stellungnahme.

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Das WSJ berichtet, dass McEntee nicht einmal die Gelegenheit bekommen habe, seinen persönlichen Besitz aus dem Weißen Haus mitzunehmen. McEntee soll ohne Jacke gegangen sein. Gegenüber Kollegen habe der 27-Jährige angedeutet, der Vorfall habe mit seinem persönlichen Hintergrund zu tun.

McEntee hatte schon lange an der Seite des Präsidenten gestanden und war schon während des Wahlkampfs einer der ersten Helfer Trumps gewesen. Auch in Zukunft wird er weiter für den Präsidenten arbeiten - wenn auch nicht im Weißen Haus. Am Dienstag vermeldete das Wahlkampfteam Trumps für 2020, dass McEntee sich dem Team als Berater anschließen werde.

aev

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