Russland-Affäre Enger Trump-Mitarbeiter offenbar im Visier der Ermittler

Die Russland-Untersuchung soll die höchsten Regierungskreise erreicht haben. Laut "Washington Post" ist ein hochrangiger Trump-Berater für die Ermittler "eine Person von Interesse".

Donald Trump
AFP

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Donald Trump ist zu seiner ersten Auslandsreise aufgebrochen. Die Turbulenzen in Washington im Zuge der Russland-Affäre gehen für den US-Präsidenten unterdessen weiter. Die "Washington Post" berichtet, dass bei der Untersuchung nun auch ein enger Mitarbeiter Trumps als "Person von Interesse" betrachtet werde.

Es handele sich um einen hochrangigen Berater im Weißen Haus, schrieb die Zeitung unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Weitere Details zum Mitarbeiter wollten diese Personen allerdings nicht nennen.

Laut dem Bericht sind die Ermittler nach wie vor stark interessiert an Personen, die Einfluss in Trumps Wahlkampfteam und der Regierung hatten, aber nun kein Teil mehr davon seien, darunter der ehemalige Sicherheitsberater Michael Flynn und Trumps früherer Wahlkampfchef Paul Manafort.

Die Ermittler betonten jedoch, dass eine Verstärkung der Ermittlungsbemühungen nicht bedeute, dass strafrechtliche Anklagen bevorstehen oder dass es überhaupt zu solchen kommen werde.

Zuvor hatte die "New York Times" darüber berichtet, dass Trump den Ex-FBI-Chef James Comey in einem Gespräch mit russischen Diplomaten einen "Spinner" genannt habe. Trump hatte bei dem Treffen auch zugegeben, dass er wegen der Russland-Untersuchung unter Druck gestanden habe.

asa

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