Trump trifft Chinas Staatschef Xi Jinping "Wir haben eine Freundschaft entwickelt"

Staatsbesuch in Florida: Donald Trump gab sich zum Auftakt des Besuchs von Chinas Präsident Xi Jinping optimistisch - auch wenn es noch keine konkreten Ergebnisse zu verkünden gäbe.


Donald Trump hat sich nach einer ersten Begegnung mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zuversichtlich geäußert. Auf lange Sicht "werden wir eine sehr, sehr gute Beziehung haben, und ich freue mich sehr darauf", sagte der US-Präsident vor einem Abendessen mit Xi in Trumps Luxusdomizil Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida.

"Wir haben eine Freundschaft entwickelt", sagte Trump nach den ersten Unterredungen. Allerdings sei es noch nicht zu Ergebnissen gekommen. "Wir hatten eine lange Diskussion, und bis jetzt habe ich noch nichts bekommen, absolut nichts", scherzte der Immobilienmilliardär. An dem Dinner nahmen auch die Ehefrauen Melania Trump und Peng Liyuan teil.

Am Freitag sollen Fachgespräche folgen. Ganz oben auf der Agenda dürfte dabei für Trump das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm stehen. Der US-Präsident hatte im Vorfeld die chinesische Führung aufgefordert, ihre Sanktionen gegen Pjöngjang zu verschärfen. Andernfalls drohte er mit einem Alleingang der USA - wobei er offenließ, worin dieser bestehen könnte.

Schon vor dem Treffen hatte US-Außenminister Rex Tillerson erklärt, China könne "Teil einer neuen Strategie" sein, um das nordkoreanische Atomprogramm zu bremsen.

als/dpa/AFP



insgesamt 21 Beiträge
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frankfurtbeat 07.04.2017
1. so schnell ...
so schnell geht das in den USA mit Freundschaft :-) bei uns nennt man das "wir hatten ein Gespräch" ...
round_robin 07.04.2017
2. lange gesprochen, nichts bekommen
Ich glaube, der Trump versteht die Art und das Verhalten der Asiaten nicht. Das sind keine Europäer oder Amerikaner! Der Spruch, eine Freundschaft entwickelt zu haben, ist hier völlig fehl am Platz, da er überhaupt gar nicht weiß, was Xi ihm geben wird oder was er vom Gesagten auch wirklich umsetzt. Es gibt Völker, die bei unangenehmen Dingen zwar "ja" sagen, aber "nein" meinen. Das ist sehr diffizil und nicht nach Trumps Erwartungen - ich hoffe nur, dass Xi ausreichendes Verständnis für die amerikanischen Auslegungen hat und den armen Trump nicht allzu sehr überfordert.
joG 07.04.2017
3. Xi und trump ....
.... sind nun Freunde, die sich besser verstehen. Trump hatte Putin über die UNO Botschafterin gewarnt mit ähnlichen Worten wie er sie zum Thema Nord Korea nach China kürzlich schickte. Als Xi und Trump über Steak und Karotten saßen, gab der Gastgeber dem Gast ein syrisches Feuerwerk.
Skyscanner 07.04.2017
4. So geht das liebe Berliner Politiker
Nicht als diffamierende und beleidigende Äußerungen von sich geben, sondern abwarten, hin fliegen und das Gespräch suchen, ohne großen Krawall, das sollten Merkel, Gabriel, Steinmeier und Co KG. sich einmal merken. Der Schulterschluss der USA und China wird letztendlich die BRD der Dumme sein. Wir sehen halt nicht die Zeichen der Zeit und träumen lieber von Multikulti und ach wie toll wird unser Land in den Ruin treiben. Andere bauen Ihre Länder auf bzw. vertreten deren Interessen unter einander, wir geben uns selbst zerstörerisch lieber auf für andere Länder, dafür erhalten wir als Dank nur Spott und Hohn. Nur dumm das wir solche unfähigen Politiker selbst gewählt haben, also erhalten wir auch letztendlich das, was wir auch gewählt haben.
juergen247 07.04.2017
5. Freundschaft -
ein Begriff, der seine tatsächliche Bedeutung schon seit langem verloren und leider über die Maßen strapaziert wird. Mehr fällt mir dazu momentan nicht ein, außer dass sich der Freundeskreis des amerikanischen Präsidenten nahezu inflationär erweitert.
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