Spekulationen über Kim-Trump-Treffen Nordkoreas Außenminister traf Schwedens Regierungschef

Ein Besuch des nordkoreanischen Außenministers in Schweden hat Spekulationen ausgelöst: Soll in dem skandinavischen Land auch das Treffen zwischen Kim Jong Un und Donald Trump stattfinden?

Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho
DPA

Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho


Bei seinem Besuch in Schweden hat der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho auch den schwedischen Regierungschef Stefan Löfven getroffen. Das wurde am Freitag bekannt.

Bereits am Donnerstagabend landete Ri auf dem Stockholmer Flughafen. Danach hatte er sich mit seiner schwedischen Amtskollegin Margot Wallström getroffen. Die Außenminister der beiden Länder setzten ihr Gespräch über die Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel am Freitag fort.

Der Besuch des nordkoreanischen Außenministers wird auch als Anzeichen dafür gewertet, dass Schweden Gastgeber eines möglichen Gipfeltreffens von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong Un sein könnte.

Ende vergangener Woche hatte Trump überraschend seine Bereitschaft zu einem solchen Treffen erklärt. Ort und Zeit stehen allerdings noch nicht fest. Schweden hatte sich als Vermittler angeboten. Das Land unterhält seit den Siebzigerjahren eine Botschaft in Pjöngjang und vertritt vor Ort auch die Interessen der USA.

Video: Was Trump und Kim verbindet

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Schweden war auch in die Verhandlungen zu dem in Nordkorea gefangen genommenen US-Studenten Otto Warmbier involviert gewesen. Der im Wachkoma liegende Warmbier war im Juni 2017 von Nordkorea freigelassen worden und kurz nach der Rückkehr in seine Heimat gestorben.

Nordkorea - Die Chronik des Konflikts

höh/dpa/AFP



insgesamt 3 Beiträge
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gsa 16.03.2018
1. Ich glaube nicht,
dass hier in S genügend Polizisten für sowas gibt. Ausserdem ist Donny skeptisch gegenüber diesem Land. Eines Tages orierte er: Wisst ihr, was letzte nacht in Schweden passiert ist? In Schweden? er dachte an Aufstände und Rassenkrawalle, aber da war gar nichts passiert, ausser dass die Schweden Pizza assen, Leichtbier und Milch tranken, ihre Frauen küssten und das ganze auf Facebook posteten. Aber das ist dem kerl sicher schon hochverdächtig.
mwroer 16.03.2018
2.
Zitat von gsadass hier in S genügend Polizisten für sowas gibt. Ausserdem ist Donny skeptisch gegenüber diesem Land. Eines Tages orierte er: Wisst ihr, was letzte nacht in Schweden passiert ist? In Schweden? er dachte an Aufstände und Rassenkrawalle, aber da war gar nichts passiert, ausser dass die Schweden Pizza assen, Leichtbier und Milch tranken, ihre Frauen küssten und das ganze auf Facebook posteten. Aber das ist dem kerl sicher schon hochverdächtig.
Na ja, bei aller Liebe zu Schweden. Das Bier *ist* verdächtig. Aber davon abgesehen - warum sollte das Treffen nicht in Schweden stattfinden? Ein schönes Landhaus - weitab vom Schuss - ist wesentlich leichter zu sichern als das Zentrum einer großen Stadt. Die Zahl der möglichen Staaten für dieses Treffen ist ohnehin sehr begrenzt.
jujo 16.03.2018
3. ....
Dazu passt das Löfven gerade Trump in den USA getroffen hat. Schweden ist für das Treffen fast ideal. jede Menge gut zu überwachende Schären auf denen die Infrastruktur für so ein Treffen vorhanden ist. Oder auch fast menschenleere Gegenden, ebenfalls gut zu kontrollieren. Man muss dort nur den Elchen Bescheid geben, damit diese nicht die Security nervös machen :-)
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