Strafe für Atomprogramm Trump will neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängen

Bislang brachten Sanktionen wenig, um Nordkorea von seinem Atomprogramm abzuhalten. Trotzdem will US-Präsident Trump daran festhalten - und verkündete, neue Strafen verhängen zu wollen.

Präsident Trump
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Im Konflikt um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm ringt die internationale Gemeinschaft weiter um sinnvolle Maßnahmen. Während sich Russland, China und Deutschland immer wieder für den diplomatischen Weg aussprechen, setzen die USA vor allem auf Sanktionen.

Am Rande der Uno-Generaldebatte hat Donald Trump nun verkündet, neue Strafmaßnahmen gegen das asiatische Land vorantreiben zu wollen. "Wir werden weitere Sanktionen gegen Nordkorea verhängen", sagte Trump. Später am Donnerstag werde er eine offizielle Ankündigung dazu machen.

Nordkorea - Die Chronik des Konflikts

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters soll es dabei nicht um ein Ölembargo gehen. Dafür hatten sich die USA in der vergangenen Sanktionsrunde ausgesprochen - mussten die Forderung aber auf Druck von China und Russland wieder abschwächen. Am Ende einigten sich die Veto-Staaten auf eine Deckelung der Lieferungen.

vks/AFP/AP



insgesamt 20 Beiträge
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Seite 1
schwerpunkt 21.09.2017
1.
Was ist die Definition von "Wahnsinn"? Immer und immer wieder das Gleiche machen und jedes Mal auf ein anderes Ergebnis hoffen. Vor allem wenn Russland seine eigenen Sanktionsbeschlüsse offen und ohne Skrupel unterläuft.
lafari 21.09.2017
2.
Trumpf ist der kaputte, nicht Kim. Nordkorea ist seit dem zweiten weltkrieg nicht als aggressor aufgetreten....und die USA? Immer das gleiche spiel und niemanden juckts.
schwerpunkt 21.09.2017
3.
Zitat von lafariTrumpf ist der kaputte, nicht Kim. Nordkorea ist seit dem zweiten weltkrieg nicht als aggressor aufgetreten....und die USA? Immer das gleiche spiel und niemanden juckts.
Mal abgesehen davon, dass es VOR dem zweiten Weltkrieg noch gar kein Nord-Korea als Staat gab, sollten Sie eventuell noch mal googlen, wenn Sie solche Aussagen ("Nordkorea ist seit dem zweiten weltkrieg nicht als aggressor aufgetreten") treffen. Wenn es eine Steigerung von "falsch" gäbe, wäre sie hier passend.
Gmorker 21.09.2017
4. Was ist mit dem Korea-Krieg?
@#2: Nordkorea hat 1950 Südkorea angegriffen, was deutlich nach dem zweiten Weltkrieg war.... Das könnte man durchaus als Aggression werten, auch wenn ich damit in keiner Weise sagen möchte, das ich das Verhalten von Trump in dieser Sache vernünftig oder verständlich finde.
kuac 21.09.2017
5.
Trump ist ja nach seine Rede gleich abgehauen. Er hätte da bleiben sollen und die Rede von dem am meisten betroffenen Südkoreanischen Präsidenten anhören sollen. Der Südkoreanische Präsident plädiert für Verhandlungen und verzichtet auf Wiedervereinigung und erkennt die Unabhängigkeit Nordkoreas. Leider kann Trump nicht so differenziert denken.
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