Demokratische Republik Kongo Menschenrechtler entdecken zwei Massengräber

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sollen Rebellen die Leichen von Entführten in zwei Massengräbern begraben haben. Menschenrechtler berichten von mindestens 36 Toten.


Menschenrechtler haben im Osten der Demokratischen Republik Kongo zwei Massengräber mit mehr als 36 Leichen entdeckt. Bei den Toten soll es sich um Vermisste handeln, die kürzlich von bewaffneten Rebellen aus Buleusa und Umgebung entführt wurden, sagte der Vertreter einer örtlichen Menschenrechtsgruppe.

In einem der Gräber sollen demnach 36 Leichen liegen. Die Zahl der Toten in dem zweiten Grab war zunächst unklar. Berichten zufolge sollen die Hutu-Rebellen der Demokratischen Kräfte zur Befreiung Ruandas (FDLR) hinter den Entführungen stecken. Die Rebellen aus dem benachbarten Ruanda kämpfen demnach gegen den Einfluss der Tutsi im Ostkongo.

brk/dpa



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