Finanzkrise Griechische Politiker müssen drastische Rentenkürzungen hinnehmen

Auch griechische Politiker müssen wegen der anhaltenden Finanzkrise mit weniger Geld auskommen: Dem Finanzministerium zufolge erhält ein pensionierter Abgeordneter jetzt rund 2000 Euro pro Monat - vor vier Jahren waren es noch etwa 4000 Euro.

Parlament in Athen: Pensionskürzungen für griechische Abgeordnete
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Parlament in Athen: Pensionskürzungen für griechische Abgeordnete


Athen - Minus 50 Prozent, das ist eine beträchtliche Kürzung für griechische Politiker. Wegen der anhaltenden Finanzkrise in Griechenland und der Kürzungen bei Gehältern und Pensionen gibt es jetzt auch für pensionierte Abgeordnete des Landes kräftige Einbußen.

Die Renten der Parlamentarier wurden seit dem Jahr 2009 stufenweise um mehr als 50 Prozent gekürzt. Wie das griechische Finanzministerium am Montag mitteilte, verdiene nun ein pensionierter Abgeordneter 1975,96 Euro netto. Vor vier Jahren betrug diese Pension 3866,16 Euro. Auch die ehemaligen griechischen Ministerpräsidenten müssen den Gürtel enger schnallen. Die Renten der ehemaligen Regierungschefs wurden von 4679,48 Euro im Dezember 2009 auf 2561,26 Euro im Februar 2013 gekürzt.

Am Montag verschärften wegen hoher Treibstoffpreise die Bauern ihre Proteste. Hunderte Landwirte blockierten an mehreren Stellen kurzzeitig die wichtigsten Autobahnen des Landes. "Es ist eine Warnung. Wir werden eine Stunde lang bleiben. Wir haben keine andere Wahl", sagte Fotis Niflis, ein Bauer aus der Region Pyrgos auf der Halbinsel Peloponnes, der Nachrichtenagentur dpa. Die Bauernverbände fordern unter anderem niedrigere Preise für Treibstoffe und Steuererleichterungen, da sie sonst nach eigenen Angaben nicht mehr mit Gewinn produzieren könnten. Zudem wollen sie mit Ministerpräsident Antonis Samaras über ihre Lage sprechen.

Blockiert waren nach Berichten örtlicher Medien unter anderem die Nord-Süd-Achse zwischen Athen und der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki sowie die Ost-West-Autobahn, die die griechisch-türkische Grenze mit der westgriechischen Hafenstadt Igoumenitsa verbindet. Die Sperrungen dauerten zwischen 20 Minuten und einer Stunde. Der Verkehr wurde nach Polizeiangaben während dieser Zeit umgeleitet.

hen/dpa

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insgesamt 19 Beiträge
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Seite 1
jimmi23 11.02.2013
1. Finanzkrise Griechenland
Sorry aber der artikel ist nicht wahrheitsgemäss . es gab keine kürzungen für pansiorte Minister oder abgeordnete.Der vorherige regierung von Papandreou wollte das umsetzen aber es gab viele blockaden und letztendlich wurde der gesetzesentwurf nicht verabschiedet. Sonst währe die Hölle ausgebrochen von den EX und jetzigen Abgeordneten und Minister.
Destructivus3.0 11.02.2013
2. Nulllinie
Ich finde, dass alle Griechen alle Gehälter auf null setzen und ihr komplettes Geld an ihre Gläubiger überweisen. Wenn sie dann in zwei, dreihundert Jahren wieder schuldenfrei sind, dann können sie vom Tauschhandel wieder abkehren und versuchen beim nächsten Mal es besser zu machen und nicht mehr daran glauben das man mit Ouzo, Weintrauben und Fetakäse ein Leben wie in Deutschland finanzieren kann.
ZeroQ 11.02.2013
3.
Zitat von jimmi23Sorry aber der artikel ist nicht wahrheitsgemäss . es gab keine kürzungen für pansiorte Minister oder abgeordnete.Der vorherige regierung von Papandreou wollte das umsetzen aber es gab viele blockaden und letztendlich wurde der gesetzesentwurf nicht verabschiedet. Sonst währe die Hölle ausgebrochen von den EX und jetzigen Abgeordneten und Minister.
Spielt es dies eine Rolle?Man kann doch nicht vom Volk erwarten, dass es Kürzungen hinnimmt und für die Leute, denen solche Kürzungen nicht wirklich wehtun ausnimmt. Soll wohl nur Pöbel weiter ruhig halten. Womöglich wäre die Situation in den nächsten Tagen endgültig eskaliert.
spon-facebook-10000120661 11.02.2013
4. Querdenker sagt:
irgendwie sollten sich da unsere gierigen politiker mal eine Scheibe abschneiden. stattdessen gibt es welche die behaupten, dass sie zuwenig verdienen.
taliscas 11.02.2013
5. Wann
ist es endlich bei uns soweit, dass die skandalöse Selbstbedienung am Staatssäckel durch unsere politische Kaste an den Pranger gestellt wird und auf ein allen verständliches Normalmass, gemessen an Leistung und Ergebnissen der Arbeit, reduziert wird?
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