Angriff in Pakistan: Drohne tötet mehrere Taliban

Bei einem US-Drohnenangriff sind in Pakistan mindestens acht Taliban getötet worden. Die amerikanischen Streitkräfte hatten mehrere Raketen auf zwei Anlagen der radikalislamischen Aufständischen gefeuert. Unter den Toten soll ein bekannter Terrorist sein.

Hamburg - Bei einem US-Drohnenangriff im Nordwesten Pakistans sind mehrere Taliban-Kämpfer ums Leben gekommen. In Süd-Waziristan an der Grenze zu Afghanistan hätten US-Drohnen am Sonntag mehrere Raketen auf zwei Anlagen der radikalislamischen Aufständischen abgefeuert, sagte ein Vertreter der Sicherheitskräfte. Mindestens acht Taliban seien getötet und mehrere weitere verletzt worden.

Geheimdienstmitarbeiter in Miranshah sagten, ihnen lägen Berichte über zwölf getötete Aufständische vor. Unter den Opfern sei auch Wali Muhammed, der als Drahtzieher mehrerer Selbstmordanschläge der Taliban gilt.

Zu den Todesopfern gehörten laut den Berichten auch Mitglieder der Gruppe Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP). Die Identifizierung der übrigen Toten sei schwierig, da die Leichen verbrannt seien. Bewohner der Region berichteten, die Taliban-Kämpfer hätten das Gebiet abgeriegelt, um in den Trümmern nach weiteren Opfern zu suchen.

Vergangene Woche hatte im Nordwesten Pakistans eine US-Drohne den führenden pakistanischen Rebellenkommandeur Mullah Nazir sowie zwei seiner Stellvertreter und drei weitere Kämpfer getötet. Nazirs Gruppe kämpft gegen die Regierung im benachbarten Afghanistan und die dort stationierten ausländischen Truppen. Sie soll enge Kontakte zum Haqqani-Netzwerk haben, das einige der blutigsten Anschläge in Afghanistan verübte.

cst/afp/Reuters

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insgesamt 7 Beiträge
In Syrien sind das Freiheitskämpfer, in Pakistan werden diese Leute mit Drohnen gejagt. Der Feind meines Feindes....
In Syrien sind das Freiheitskämpfer, in Pakistan werden diese Leute mit Drohnen gejagt. Der Feind meines Feindes....
beim Drohneneinsatz verfolgt man das Ziel, möglichst viele Zivilisten zu töten. Immerhin meint man damit potentielle Aufständische zu treffen. Die Taliban siehe Libyen und Syrien hat man längst zu seinem Verbündeten [...]
Zitat von sysopBei einem US-Drohnenangriff sind in Pakistan mindestens acht Taliban getötet worden. Die amerikanischen Streitkräfte hatten mehrere Raketen auf zwei Anlagen der radikalislamischen Aufständischen gefeuert. Unter den Toten soll ein bekannter Terrorist sein. Drohne tötet mehrere Taliban - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/drohne-toetet-mehrere-taliban-a-876005.html)
beim Drohneneinsatz verfolgt man das Ziel, möglichst viele Zivilisten zu töten. Immerhin meint man damit potentielle Aufständische zu treffen. Die Taliban siehe Libyen und Syrien hat man längst zu seinem Verbündeten gemacht.
taglöhner 06.01.2013
Äh, wäre dann deren Einsatz nicht eher in Ballungsgebieten angezeigt? Der ist nämlich nicht ganz billig. Und was hätte die US-Regierung davon, Bauern und Hirten umzubringen?
Zitat von derandersdenkendebeim Drohneneinsatz verfolgt man das Ziel, möglichst viele Zivilisten zu töten. Immerhin meint man damit potentielle Aufständische zu treffen. Die Taliban siehe Libyen und Syrien hat man längst zu seinem Verbündeten gemacht.
Äh, wäre dann deren Einsatz nicht eher in Ballungsgebieten angezeigt? Der ist nämlich nicht ganz billig. Und was hätte die US-Regierung davon, Bauern und Hirten umzubringen?
heinrich9 07.01.2013
Liebe Spon Redakteure, Drohnen töten nicht von alleine sondern es ist das US Militär, bzw. Friedensnobelpreisträger (sic!) Obama, bitte schreibt doch nicht mehr so einen Blödsinn. Daneben ist es sicher nicht zuviel verlangt in [...]
Liebe Spon Redakteure, Drohnen töten nicht von alleine sondern es ist das US Militär, bzw. Friedensnobelpreisträger (sic!) Obama, bitte schreibt doch nicht mehr so einen Blödsinn. Daneben ist es sicher nicht zuviel verlangt in Zusammenhang mit solchen Artikeln auf die Völkerrechtswidrigkeit dieser menschenverachtenden Praxis hinzuweisen. Amerika und jeder Unterstützer solcher Tötungen hat jegliches Recht verloren von Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht zu sprechen.
Und Bauern und Hirten kann man offensichtlich leichter umbringen. Mit AlQaida und Taliban scheint dies schwieriger zu sein, deshalb versucht man diese durch punktuelle Unterstützung zum Partner zu machen. Gleichzeitig [...]
Zitat von taglöhnerÄh, wäre dann deren Einsatz nicht eher in Ballungsgebieten angezeigt? Der ist nämlich nicht ganz billig. Und was hätte die US-Regierung davon, Bauern und Hirten umzubringen?
Und Bauern und Hirten kann man offensichtlich leichter umbringen. Mit AlQaida und Taliban scheint dies schwieriger zu sein, deshalb versucht man diese durch punktuelle Unterstützung zum Partner zu machen. Gleichzeitig sichert man damit die zukünftigen exorbitanten Profite des militärisch-industriellen Komplexes ab. Ich habe mich stets für die Internationale Ächtung der ABCD-Waffen eingesetzt. Die USA sind die einzige Nation die diese sämtlichst zur Tötung von Zivilisten eingesetzt haben und dies gehört international angeklagt und nicht durch einen Friedensnobelpreis für Herrn Obama belohnt!
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  • Sonntag, 06.01.2013 – 18:07 Uhr
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Fakten über Pakistan
REUTERS
Pakistan entstand 1947 aus den überwiegend muslimischen Teilen von Britisch-Indien. Zunächst bestand es aus den beiden Landesteilen West- und Ostpakistan, zwischen denen mehr als 1500 Kilometer Entfernung lagen. Beiden Teilen mangelte es jedoch an einer gemeinsamen nationalen Identität. Nach einem Krieg, bei dem Indien dem Osten half, entstand 1971 als neuer Staat Bangladesch .

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Fläche: 796.000 km²

Bevölkerung: 184,753 Mio. Einwohner

Hauptstadt: Islamabad

Staatsoberhaupt:
Asif Ali Zardari

Regierungschef: Mir Hazar Khan Khoso (interimistisch)

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