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Duell am Super Tuesday: Santorum quält Romney

Aus Steubenville, Ohio, berichtet

Das Ringen der Republikaner geht weiter, immer weiter: Favorit Mitt Romney hat zwar die Vorwahlen in fünf Staaten plus Ohio gewonnen - doch Rechtsaußen-Rivale Rick Santorum ließ sich auch am Super Tuesday nicht abschütteln. Aus dem Underdog ist ein gefährlicher Gegner geworden.

AFP

Es stinkt in Steubenville. Drückender Schwefelgeruch hängt in der Luft. Dicke Schwaden entweichen der Kokerei. Heruntergekommen sind die Häuser, vergessen wirkt der 20.000-Seelen-Ort. Das Städtchen im Osten Ohios hat seine guten Zeiten schon lange hinter sich. Einst sorgte hier die Stahlindustrie für Wohlstand, doch davon künden jetzt nur noch rostige Industriegerippe. Gruselig ist die Atmosphäre.

Und genau deshalb sind der erzkonservative Rick Santorum und seine rund dreihundert Anhänger jetzt da. "Kaum ein Präsidentschaftskandidat ist nach Steubenville gekommen", ruft er in die Sporthalle des örtlichen Gymnasiums, eine überdimensionierte US-Flagge im Hintergrund. "Noch weniger halten hier ihre Siegesfeier." In drei Staaten hat er die republikanischen Vorwahlen gewonnen: in Oklahoma, Tennessee und North Dakota. Und beinahe hätte es auch für Ohio gereicht, den Hauptgewinn des Super Tuesday (das Minutenprotokoll der Wahlnacht finden Sie hier).

Vergessene Stadt, unterschätzter Kandidat

Der Hauptgewinn, weil hier das Amerika der kleinen Leute zu finden ist. Das der Arbeiter und der Industrie. Der Swing State, der mal republikanisch, mal demokratisch wählt und deshalb bei der Präsidentschaftswahl im November mit entscheidend sein wird. Am Ende steht es 38 zu 37 Prozent für Romney. Santorum liegt rund 12.000 Stimmen hinten. Er hat nicht gewonnen aber auch nicht verloren. Denn er hat dem Dauerfavoriten, dem Multimillionär mit der Multi-Millionen-Hochglanzkampagne eine erbitterte Schlacht geliefert. Über Stunden lag Santorum am Abend während der Auszählung sogar vorn.

Das wäre was gewesen.

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US-Republikaner: Duell am Super Tuesday
Die vergessene Stadt und der unterschätzte Kandidat gegen die da oben. Santorum steht mit seiner Frau Karen, sechs seiner Kinder, seinem Bruder, dessen Familie und seiner 93-jährigen Mutter oben auf der Bühne: "Das sind unsere Wurzeln hier", sagt er, der aus dem direkt benachbarten Pennsylvania stammt. Sein Großvater kam aus Italien, arbeitete in einem Kohlebergwerk. Dass Santorum selbst Millionen als Lobbyist in Washington gemacht hat, verschweigt er. Sein Wahlkampf handele von den Städten, die zurückgelassen worden seien und jenen Familien, die diese Städte einst zu den großartigsten des ganzen Landes gemacht hätten, betont er hingegen.

Es ist diese Art des Populismus, mit der Santorum - Liebling der Evangelikalen, Wiedergeborenen und Tea-Party-Anhänger - bei den von Arbeitslosigkeit geplagten Menschen in den Nordstaaten punkten will. Längst haben der Rechtsaußen-Kandidat und Rivale Newt Gingrich einen Kulturkampf in der Republikanischen Partei entfesselt. Es ist der vermeintliche Kampf der Basis gegen das Partei-Establishment und dessen Kandidaten Mitt Romney.

In Wahrheit drohen die Flügel der Partei auseinanderzubrechen, die Hardliner vom rechten Rand, die sich die Ordnungs- und Moralvorstellungen des Fünfziger-Jahre-Amerika zurücksehnen, haben sich mit den Moderaten in der eigenen Partei nicht mehr viel zu sagen. Wütend und freudlos wirkt Santorum auch an diesem Abend im tristen Steubenville. So unglaublich wütend. Eine Partei zermürbt sich selbst.

Santorum und Gingrich inszenieren an diesem Wahlabend den Kampf David gegen Goliath, den Kampf der finanziell schwachen aber vom Volk unterstützten Kandidaten gegen den schwerreichen Romney. Gingrich, der an diesem Dienstag nur in Georgia siegen konnte, wird Romney dabei nicht mehr gefährlich werden können. Santorum aber ist durch seine drei Siege und die nur knappe Niederlage in Ohio zu einem echten Risiko für Romney geworden. Die ohnehin schon zum Schmutzwahlkampf mit Negativanzeigen verkommene Auseinandersetzung wird in den nächsten Wochen noch härter werden.

Romney investiert zig Millionen, doch die Chancen gegen Obama schwinden

Ein Ende? Nicht in Sicht. Romney hat am Super Tuesday den Sack wieder nicht zumachen können. Möglicherweise gibt es im Spätsommer einen gespaltenen Parteitag, auf dem hinter den Kulissen über den Kandidaten verhandelt werden muss. Den Parteigranden ist das ein Graus. Wie will man denn dann bitteschön noch ernsthaft Barack Obama besiegen wollen?

Mitt Romney feiert seine Wahlparty an der Ostküste, im piekfeinen Boston. Hier in Massachusetts hat er als Gouverneur regiert, hier holt er an diesem Tag mehr als 70 Prozent der Stimmen. "Ich werde der Kandidat", ruft Romney seinen Anhängern zu. Sechs von zehn Super-Tuesday-Staaten wird Romney an diesem Abend gewinnen. Neben Massachusetts und Ohio noch Vermont, Virginia, Idaho und Alaska. Allerdings kann er im Süden des Landes (Oklahoma, Tennessee) nicht gegen Santorum punkten. Doch Angriffe auf den Rivalen? Fehlanzeige an diesem Abend. Romney gratuliert Gingrich und Santorum, sie seien "gute Verfolger", lieferten ihm ein "nettes" Rennen. Klar, das klingt ein bisschen von oben herab. Boston gegen Steubenville eben.

In Wahrheit ärgert Romney dieser nicht enden wollende Kampf gewaltig. Gingrich sowie der radikalliberale Ron Paul, der noch immer keinen einzigen Staat gewinnen konnte, wollen einfach nicht aufgeben. Und Santorum wird stärker. Zig Millionen Dollar hat Romney in den vergangenen Wochen aufwenden müssen, um immer wieder aufs Neue einen Rückstand aufzuholen, mal auf Santorum, mal auf Gingrich. So hat er Florida und Michigan gedreht - und jetzt noch gerade so auch Ohio. Das kostet Zeit und Geld, die Romney eigentlich längst auf das Duell mit Obama hatte verwenden wollen. Doch je länger der parteiinterne Kampf andauert, desto mehr schwinden die Chancen der Republikaner aufs Weiße Haus im November 2012.

Amerikaner finden die Kandidaten unsympathisch

Einer Umfrage der "Washington Post" zufolge werden alle vier Republikaner-Rivalen von einer Mehrheit der nicht parteigebundenen Wähler als unsympathisch bewertet. Romney favorisieren gerade einmal 32 Prozent dieser im Herbst so wichtigen Wählergruppe, 48 Prozent haben einen negativen Eindruck von ihm. Santorum kommt auf einen Zuspruch von gut 30 Prozent, Gingrich nur auf 21 Prozent. Und Paul schafft mit 38 Prozent noch das beste Ergebnis der Kandidaten.

Bei weiblichen Wählern sind alle Kandidaten nach Wochen der Debatten um Verhütung und Abtreibung abgerutscht. Romney etwa kommt einer Erhebung des "Wall Street Journal" zufolge im direkten Vergleich mit Obama auf nur noch 37 zu 55 Prozent. So wünschte der Präsident seinem Widersacher ausgerechnet am Dienstagmittag noch gönnerhaft "viel Glück heute Abend".

Und zu allem Unglück für Romney hat auch noch ein CNN-Reporter Tea-Party-Ikone Sarah Palin beim Wahlgang in Wasilla, Alaska, abgefangen. Für wen sie denn gestimmt habe? Na, das werde sie hier nicht mitteilen, sagte Palin. Wenig später ließ sie sich dann doch erweichen: Newt Gingrich, so Palin, vertrete die Interessen der Bewohner Alaskas am besten - und habe daher ihre Stimme bekommen.

Und dann fragte der Reporter auch noch, ob sie sich im Falle eines gespaltenen Parteitags als Kompromisskandidatin zur Verfügung stellen würde. "Alles ist möglich", sagt Sarah Palin. Und lacht. Alaska statt Steubenville und Boston.

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insgesamt 66 Beiträge
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1. Saure Gurken-Zeit?
gegenrede 07.03.2012
Zitat von sysopAFPDas Ringen der Republikaner geht weiter, immer weiter: Favorit Mitt Romney hat zwar die Vorwahlen in fünf Staaten plus Ohio gewonnen - doch Rechtsaußen-Rivale Rick Santorum ließ sich auch am Super Tuesday nicht abschütteln. Aus dem Underdog ist ein gefährlicher Gegner geworden. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,819778,00.html
Warum wird eigentlich Monate lang in Schlagzeilenform darüber berichtet, wer im "Vorwahlkampf" Gegenkandidat in diesem 2 Parteiensystem wird. Gibt es keine wichtigeren/interessanteren Themen mehr?
2. Ich finde es
provocator 07.03.2012
ja immer wieder bemerkenswert, daß in den USA solche reaktionären Typen wie Tick, Trick und Track.......ähem Newt, Rick und Mitt überhaupt als Kandidaten diskutabel sind.
3. Traurig
Hardisch 07.03.2012
Gibt es eigentlich in dieser Partei überhaupt keine ernst zu nehmenden Politiker? Schon seit Sarah Palin´s Zeiten hat man den Eindruck einer Sonderausgabe der Muppetshow beizuwohnen. Doch Obama kann sich noch nicht entspannen: Die Amerikaner haben ja sogar Bush wiedergewählt.
4. Gratulation!!
pepito_sbazzeguti 07.03.2012
Ich hoffe, ich bin einer der ersten Gratulanten: Meinen herzlichen Glückwunsch zur bevorstehenden Wiederwahl, Mr. President.
5.
cochon 07.03.2012
Es ist schon amüsant zuzusehen wie die sich darum streiten wer gegen Obama verlieren darf.
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US-Wahl
Wahl des Präsidenten
In den USA liegt die exekutive Gewalt grundsätzlich beim Präsidenten, der Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte in einer Person ist. Der Präsident wird alle vier Jahre neu gewählt, eine einmalige Wiederwahl ist möglich.
Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten ist eine indirekte Wahl: Am Wahltag, der immer am Dienstag nach dem ersten Montag im November stattfindet, wählt die US-Bevölkerung in jedem Bundesstaat Wahlmänner. Diese bilden das Wahlmännergremium, das offiziell erst im Dezember den Präsidenten und seinen Vize wählt. Dabei gilt in den allermeisten Bundesstaaten das Mehrheitswahlrecht: Die Wahlmänner eines Bundesstaates stimmen alle für den Präsidentschaftskandidaten, der in ihrem Staat die meisten Stimmen bekommen hat. Für den Gegner sind alle Wahlmänner verloren - egal wie knapp das Ergebnis ist ("Winner takes all"-Prinzip).
Parteien und Swing States
In den USA hat sich, durch das einfache Mehrheitswahlrecht begünstigt, ein Zweiparteiensystem gebildet: Praktisch spielen nur die demokratische und die republikanische Partei eine Rolle. Da in vielen Bundesstaaten die Mehrzahl der Wähler traditionell einer der beiden Parteien zugetan sind, steht in diesen Staaten praktisch fest, für welchen Kandidaten die Wahlmänner dieses Staates stimmen werden.
In anderen ist der Ausgang der Wahl hingegen offen: Sie werden als umkämpfte Staaten oder Swing States bezeichnet. Auf sie konzentriert sich der Wahlkampf der Kontrahenten. Besonders die bevölkerungsreichen unter ihnen wie Ohio und Florida stehen im Fokus der Wahlkampfstrategen, da sie viele Wahlmänner im Wahlmännergremium stellen und damit für den Ausgang der Präsidentschaftswahl entscheidend sein können.
Wahlmänner
Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern indirekt von Wahlmännern ("electors"). Ein Wahlmann ist ein Bürger, den die Einwohner eines US-Bundesstaates gewählt haben, damit er oder sie in einem landesweiten Gremium in ihrem Namen seine Stimme für den Präsidenten und den Vizepräsidenten abgibt. Die Wahlmänner werden von ihrer jeweiligen Partei in einem Auswahlprozess aufgestellt, der von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden ist. Normalerweise nominieren die Parteien sie auf einem Parteitag im jeweiligen Bundesstaat, oder der Zentralausschuss ("central committee") der Partei stellt sie auf.
Am Wahltag geben die Wähler jedes Bundesstaates ihre Stimme für einen der Präsidentschaftskandidaten ab. Da die Wahl indirekt ist, wählen sie damit Wahlmänner, die dann nach dem eigentlichen Präsidentschaftswahltag in dem bundesstaatenübergreifenden Wahlmännergremium ("electoral college") ihre Stimme für ihren Präsidentschaftskandidaten und seinen Vize abgeben.
Welche Wahlmänner aus einem Bundesstaat in das Wahlmännergremium geschickt werden, wird in 48 US-Bundesstaaten nach dem Mehrheitswahlrecht ermittelt: Alle von einem Staat entsandten Wahlmänner gehören derselben Partei an, selbst wenn diese in dem betreffenden Staat nur mit einem hauchdünnem Vorsprung gewonnen haben sollte ("Winner takes all").
Wie viele Delegierte ein Bundesstaat entsendet, ist von seiner Größe abhängig. Jeder Staat schickt so viele gewählte Electors, wie er Senatoren und Abgeordnete im Kongress stellt. Die meisten Wahlmänner, nämlich 55, hat zurzeit Kalifornien, gefolgt von New York (31) und Florida (27). Bevölkerungsarme Staaten wie zum Beispiel Alaska oder Montana entsenden das Minimum von drei Wahlmännern. Obwohl der Hauptstadtbezirk Washington D.C. keine stimmberechtigten Vertreter im Kongress hat, entsendet auch er drei Wahlmänner ins Gremium.
Wahlmännergremium
Das Electoral College ist ein Kollegium von insgesamt 538 Vertretern der einzelnen US-Bundesstaaten, das den US-Präsidenten und seinen Vize wählt - denn Amerikas Bürger entscheiden nicht direkt darüber, wer sie regiert, sondern nur über die Zusammensetzung des Gremiums, das den Präsidenten wählt.
Das Wahlmännergremium tritt physisch nie an einem Ort zusammen. Stattdessen versammeln sich die Wahlmänner im Dezember nach der Wahl durch das Volk in den Hauptstädten ihrer Bundesstaaten, um ihre Stimme abzugeben. Dabei richten sie sich in ihrer Entscheidung traditionell nach dem Votum des Volkes, zwingend vorgeschrieben ist das jedoch nicht in allen Staaten. Die Wahlmänner-Stimmen werden dann nach Washington geschickt, wo sie während einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses im Januar ausgezählt werden. Der amtierende Vizepräsident kann dann endlich das offizielle Ergebnis der Präsidentschaftswahlen verkünden, das in der Regel ja schon kurz nach der allgemeinen Wahl bekannt ist, weil die Zahl der Wahlmänner jedes Kandidaten feststeht.
Wenn keiner der Präsidentschaftskandidaten die Mehrheit der Wahlmännerstimmen erhält, sieht der 12. Zusatzartikel der Verfassung vor, dass die Wahl durch das Repräsentantenhaus entschieden wird. In diesem Fall wählt das Repräsentantenhaus den Präsidenten per Mehrheitsentscheid unter den drei Kandidaten aus, die die höchste Anzahl an Wahlmännerstimmen erhalten haben. Jeder Staat gibt dann eine Stimme ab. Wenn keiner der Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten die Mehrheit der Wahlmännerstimmen erhält, entscheidet hingegen der Senat per Mehrheitsentscheid über den Vizepräsidenten, wobei sich jeder Senator für einen der beiden Kandidaten mit der größten Anzahl an Wahlmännerstimmen entscheiden muss.
"Winner takes all"
In 48 US-Bundesstaaten gilt bei den Präsidentschaftswahlen das Mehrheitswahlrecht: Alle Wahlmännerstimmen eines Staates werden komplett dem Präsidentschaftskandidaten zugeordnet, der in diesem Bundesstaat die meisten Wählerstimmen erhalten hat - "Der Sieger bekommt alles" ("The winner takes it all"). Der in diesem Staat unterlegene Präsidentschaftskandidat geht leer aus, ganz gleich wie viele Stimmen der Bürger er auf sich vereinigen konnte - diese Stimmen entfallen.
Präsident wird, wer die Mehrheit der Stimmen von den Wahlmännern bekommt, die jeder einzelne Bundesstaat in das staatenübergreifende Wahlmännergremium (electoral college) schickt. Ob der Präsidentschaftskandidat auch die Mehrheit der in den USA abgegebenen Stimmen (popular vote) bekommen hat, ist für die Präsidentenwahl hingegen nicht entscheidend. So führt das Prinzip "Der Sieger bekommt alles" dazu, dass die Wahl kein genaues Bild vom wahren Kräfteverhältnis im ganzen Land gibt.
Nur in den Bundesstaaten Nebraska und Maine gilt das System des "Winner takes all" nicht. Hier werden die Wahlmänner nach dem Verhältniswahlrecht ermittelt: Die Wahlmännerstimmen werden proportional zu den auf die Kandidaten entfallenen Wählerstimmen zwischen den Parteien aufgeteilt.


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