TV-Bericht Dschihadisten planten angeblich Anschlag auf EU-Kommission

Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" hat nach einem Bericht des niederländischen Senders NOS das Gebäude der EU-Kommission im Visier. Erste Attentate sollen bereits vereitelt worden sein.

EU-Kommission in Brüssel: Gebäude offenbar als Anschlagsziel ausgeguckt
DPA

EU-Kommission in Brüssel: Gebäude offenbar als Anschlagsziel ausgeguckt


Brüssel - Die EU-Kommission in Brüssel ist angeblich einem Anschlag von Dschihadisten entkommen. Islamische Terroristen hätten das Gebäude in der belgischen Hauptstadt als Anschlagsziel ausgeguckt, berichtete der niederländischen Fernsehsenders NOS. Bevor es zu einem Attentat habe kommen können, hätten die mutmaßlichen Drahtzieher jedoch gefasst werden können. Die belgische Tageszeitung "L'Echo" berichtete, belgische Sicherheitsbehörden hätten mehrere Anschläge von Syrien-Rückkehrern und Sympathisanten der Dschihadistengruppe "Islamischer Staat" vereitelt.

Mindestens zwei der in Belgien festgenommenen mutmaßlichen Dschihadisten stammen nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders NOS aus Den Haag. Laut "L'Echo" zielten die Pläne darauf, ähnliche Attentate wie auf das Jüdische Museum in Brüssel im Mai zu verüben. Damals hatte ein bewaffneter Mann im Eingangsbereich des Jüdischen Museums das Feuer eröffnet. Vier Menschen starben. Der mutmaßliche Täter, ein algerischstämmiger Franzose, sitzt in Belgien in Haft. Er hatte mehr als ein Jahr auf der Seite von Islamisten in Syrien gekämpft.

Die belgischen Behörden gehen nach dem Bericht von "L'Echo" davon aus, dass bis zu 400 Belgier als Kämpfer nach Syrien gereist sind. Rund 90 von ihnen seien bisher zurückgekehrt. Die Behörden in Brüssel bestätigten der Nachrichtenagentur Belga, dass es mehrere Einsätze gegeben habe. "Wir arbeiten rund um die Uhr am Problem der zurückgekehrten Kämpfer", sagte demnach ein Vertreter der Justizbehörden.

jbe/AFP



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insgesamt 8 Beiträge
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michelpartei 21.09.2014
1. Radikale Muslime haben Andersdenkende den Weltkrieg erklärt.
Im Gegensatz zu Al Kaida die Amerika und England als Hauptfeind sahen , hat sich jetzt eine radikale Gemeinschaft zusammen geschlossen, die Weltweit agiert und zum Ziel hat den Islam mit Gewalt zu misssionieren. Sie sind bestens ausgerüstet verfügen über KÄmpfer,Geld,Unterstützer,Mittläufer und Verrätern zukünftiger Länder die sie bekämpfen wollen. Auch bei uns! Immer mal zurück denken als die Anschläge auf die Twintower etc erfolgreich waren, tanzeten Muslime auf Deutschlands Strassen und feierten den Tod von tausende Opfer. Die Schläfer in Deutschlands Städten warten nur auf das richtige Signal. Ein Land wie Deutschland wird aber alles beschwichtigen und weiter träumen , dass man mit ständigen Nachgeben Erfolge und Frieden kaufen kann.
Kunerich 21.09.2014
2. Planen, planen
Was soll das mit dem "planten"? In Deutschland planen jede Woche Millionen Menschen was sie machen, wenn sie endlich im Lotto gewinnen. In dem Artikel ist auch nicht mehr "Planungssubstanz" enthalten.
cirkular 21.09.2014
3. Welche Lösung für das Problem
Zitat von michelparteiIm Gegensatz zu Al Kaida die Amerika und England als Hauptfeind sahen , hat sich jetzt eine radikale Gemeinschaft zusammen geschlossen, die Weltweit agiert und zum Ziel hat den Islam mit Gewalt zu misssionieren. Sie sind bestens ausgerüstet verfügen über KÄmpfer,Geld,Unterstützer,Mittläufer und Verrätern zukünftiger Länder die sie bekämpfen wollen. Auch bei uns! Immer mal zurück denken als die Anschläge auf die Twintower etc erfolgreich waren, tanzeten Muslime auf Deutschlands Strassen und feierten den Tod von tausende Opfer. Die Schläfer in Deutschlands Städten warten nur auf das richtige Signal. Ein Land wie Deutschland wird aber alles beschwichtigen und weiter träumen , dass man mit ständigen Nachgeben Erfolge und Frieden kaufen kann.
wollen Sie denn vorschlagen? Ein allgemeines Religionsverbot? Ein Verbot bestimmter Glaubensrichtungen? Oder nur ein Verbot der Fundamentalisten? Die gibt es aber in allen Religionen. Wollen Sie die Gewissensprüfung in Religionsfragen einführen und alle, die durchfallen ausweisen?
joaquin.veyron 21.09.2014
4. Was ich vorschlagen würde?
Nun, diese Fragen sollten eigentlich von allen Politikern und Journalisten beantwortet werden, die es während der letzten 50 Jahre für eine gute Idee gehalten haben, moslemische Migranten zu Millionen in den westlichen Kulturkreis einwanderen zu lassen, aber nun gut, hier ist was ich tun würde: 1. Migration aus moslemischen Ländern bis auf Weiteres einschränken, wenn nicht ganz verbieten. Es mag sein, dass man hier Unschuldige trifft oder gar auch Flüchtlinge, die vor islamischen Terror fliehen, aber hier ist das Sicherheitsinteresse der eigenen Leute erst einmal als höher zu erachten. 2. Von moslemischen Verbänden einforern, dass sie sich glaubhaft gegen die mehr als 100 expliziten Tötungsbefehlen im Koran entgegenstellen und Imamen, die das immer noch predigen, vehement entgegentreten. Eine Pseudo-Veranstaltung wie letzter Woche - bei dem bei jedem zweiten Wort auf einen angeblichen Rassissmus ggü. Moslems hingewiesen wird, ist hier nicht ausreichend (Berlin 1936 hätte auch nicht gereicht, um die Welt von der Friedfertigkeit der Nazis zu überzeugen). 3. Migranten (und nicht nur die), die gewalttätig werden bzw. sich in Wort oder Tat in einer terroristischen Vereinigung betätigen, härter bestrafen und schnellstmöglichst in ihre Herkunftsländer abschieben. 4. Migranten, die sich indirekt oder direkt mit den Zielen islamischer Terrororganisationen assoziieren und/oder unsere demokratisch-freiheitliche Grundordnung ablehnen, ebenfalls abschieben und/oder ggfs. einen Doppelpass - soweit vergeben - abnehmen. Das erst einmal dazu, was man tun müsste. Noch etwas zu Ihrer Bemerkeung, dass es Fundamentalisten in jeder Religion gäbe: bitte nennen Sie mir ähnliches Verhalten und Taten von buddhistischen, jüdischen, christlichen, hinduistischen, atheistischen "Fundamentalisten"!
joaquin.veyron 21.09.2014
5. Was ich vorschlagen würde?
Nun, diese Fragen sollten eigentlich von allen Politikern und Journalisten beantwortet werden, die es während der letzten 50 Jahre für eine gute Idee gehalten haben, moslemische Migranten zu Millionen in den westlichen Kulturkreis einwanderen zu lassen, aber nun gut, hier ist was ich tun würde: 1. Migration aus moslemischen Ländern bis auf Weiteres einschränken, wenn nicht ganz verbieten. Es mag sein, dass man hier Unschuldige trifft oder gar auch Flüchtlinge, die vor islamischen Terror fliehen, aber hier ist das Sicherheitsinteresse der eigenen Leute erst einmal als höher zu erachten. 2. Von moslemischen Verbänden einforern, dass sie sich glaubhaft gegen die mehr als 100 expliziten Tötungsbefehlen im Koran entgegenstellen und Imamen, die das immer noch predigen, vehement entgegentreten. Eine Pseudo-Veranstaltung wie letzter Woche - bei dem bei jedem zweiten Wort auf einen angeblichen Rassissmus ggü. Moslems hingewiesen wird, ist hier nicht ausreichend (Berlin 1936 hätte auch nicht gereicht, um die Welt von der Friedfertigkeit der Nazis zu überzeugen). 3. Migranten (und nicht nur die), die gewalttätig werden bzw. sich in Wort oder Tat in einer terroristischen Vereinigung betätigen, härter bestrafen und schnellstmöglichst in ihre Herkunftsländer abschieben. 4. Migranten, die sich indirekt oder direkt mit den Zielen islamischer Terrororganisationen assoziieren und/oder unsere demokratisch-freiheitliche Grundordnung ablehnen, ebenfalls abschieben und/oder ggfs. einen Doppelpass - soweit vergeben - abnehmen. Das erst einmal dazu, was man tun müsste. Noch etwas zu Ihrer Bemerkeung, dass es Fundamentalisten in jeder Religion gäbe: bitte nennen Sie mir ähnliches Verhalten und Taten von buddhistischen, jüdischen, christlichen, hinduistischen, atheistischen "Fundamentalisten"!
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