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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte Anzahl der Klagen steigt deutlich

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg: Klagen nehmen zuZur Großansicht
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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg: Klagen nehmen zu

Mehr als 150.000 Beschwerden landeten im vergangenen Jahr vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, die Straßburger Richter fällten rund 1160 Urteile. Am häufigsten rügten sie die Türkei, Russland und die Ukraine. Deutschland landete im vorderen Mittelfeld.

Straßburg - Die Klageflut vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ebbt nicht ab. Ende 2011 waren 151.000 Beschwerden aus den 47 Europaratsländern anhängig, wie der britische EGMR-Präsident Nicolas Bratza bei der Vorstellung der Jahresbilanz am Donnerstag in Straßburg mitteilte. Das waren fast 10.000 mehr als im Vorjahr. Mit 26,6 Prozent waren die meisten Beschwerden gegen Russland gerichtet.

Deutschland wurde im vergangenen Jahr in 31 Fällen verurteilt, hauptsächlich wegen zu langer Justizverfahren. Viel Aufsehen erregten Fälle über Sicherungsverwahrung, die Entlassung aus dem Kirchendienst oder die erfolgreiche Beschwerde einer Altenpflegerin aus Berlin, die auf Missstände im Betrieb aufmerksam gemacht hatte und deshalb fristlos entlassen wurde. Mit 31 Urteilen belegt Deutschland einen Platz im vorderen Mittelfeld der 47 Europaratsländer.

Insgesamt habe der Gerichtshof im vergangenen Jahr rund 1160 Urteile wegen Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention gefällt. Am häufigsten rügten die Straßburger Richter die Türkei: Es gab insgesamt 159 Urteile gegen das Land, unter anderem wegen Polizei-Brutalität gegen Demonstranten. Auf Platz zwei landete Russland mit 121 Urteilen, gefolgt von der Ukraine mit 105 Urteilen.

EGMR-Präsident Bratza rief die Europaratsländer auf, intensiver gegen Menschenrechtsverletzungen vorzugehen. Rund 30.000 der Beschwerden beträfen Grundrechtsverletzungen, die der Gerichtshof bereits in früheren Urteilen gerügt habe. Die betroffenen Staaten müssten festgestellte Mängel zügiger beseitigen, um das Straßburger Gericht zu entlasten.

Der Gerichtshof für Menschenrechte hat die Aufgabe, die Einhaltung der Europäischen Menschenrechtskonvention zu überwachen. Er ist damit die letzte Instanz für die mehr als 800 Millionen Bürger der 47 Mitgliedsländer des Europarats. Wer in Straßburg klagen will, braucht allerdings einige Geduld: Die Verfahren dauern im Durchschnitt gut fünf Jahre.

aar/dpa/AFP/dapd

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insgesamt 2 Beiträge
internetwitcher 26.01.2012
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte? Das habe ich schon mal gehört! Ist das nicht der Gerichtshof wo Moslems gegen christliche Kreuze im öffentlichen Schulen, auf Kirchen und auf Berggipfel klagen können, wenn sie [...]
Zitat von sysopMehr als 150.000 Beschwerden landeten im vergangenen Jahr vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, die Straßburger Richter fällten*rund 1160 Urteile. Am häufigsten rügten sie die Türkei, Russland und die Ukraine. Deutschland landete im vorderen Mittelfeld. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Anzahl der Klagen*steigt deutlich an - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,811702,00.html)
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte? Das habe ich schon mal gehört! Ist das nicht der Gerichtshof wo Moslems gegen christliche Kreuze im öffentlichen Schulen, auf Kirchen und auf Berggipfel klagen können, wenn sie sich von diesen christlichen Symbolen "beleidigt" fühlen? Da war doch mal was! Der Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entwickelt sich in meinen Augen immer mehr zu einem Gerichtshof gegen die Rechte der einheimischen Bevölkerung und deren Kultur!
chrima 27.01.2012
Vorderes Mittelfeld, grats! Vor der BRD nur noch so lupenreine Demokratien wie Rußland, die Türkei und die Ukraine! Die Mitgliedsstaaten sollen die Beschlüsse des EMGR schneller umsetzen. Frau Leuthäuser-Schnarrenberger, [...]
Zitat von sysopMehr als 150.000 Beschwerden landeten im vergangenen Jahr vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, die Straßburger Richter fällten*rund 1160 Urteile. Am häufigsten rügten sie die Türkei, Russland und die Ukraine. Deutschland landete im vorderen Mittelfeld. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Anzahl der Klagen*steigt deutlich - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,811702,00.html)
Vorderes Mittelfeld, grats! Vor der BRD nur noch so lupenreine Demokratien wie Rußland, die Türkei und die Ukraine! Die Mitgliedsstaaten sollen die Beschlüsse des EMGR schneller umsetzen. Frau Leuthäuser-Schnarrenberger, es ist jetzt über zwei Jahre her, das Deutschland wegen des Schandparagraphen 1626a BGB verurteilt wurde. Ist aber nicht weiter schlimm, da kümmern sich die Damen Politikerinnen erst später drum. Sind ja nur Männer, die von diesem Schandparagraphen benachteiligt werden...
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