Europawahl Pornostar Dolly Buster zieht Kandidatur zurück

Busenwunder Buster ist von ihrem Plan, ins Europaparlament einzuziehen, abgerückt. Ihrer Partei "Unabhängige Erotische Initiative" wirft sie unseriöse Praktiken vor. Alles Quatsch, sagt die Partei. Der wahre Grund sei: Buster habe sich geweigert, mit Bergmännern in eine Grube einzufahren.


Pornodarstellerin Dolly Buster: Abschied aus der Politik
AFP

Pornodarstellerin Dolly Buster: Abschied aus der Politik

Prag - Die gebürtige Tschechin Katja Nora-Bochnickova, besser bekannt als Dolly Buster, gab ihren Rücktritt heute bei einem Wahlkampfauftritt in der tschechischen Bergarbeiterstadt Ostrava bekannt. Sie sei enttäuscht von der tschechischen Partei "Unabhängige Erotische Initiative" (NEI). deren Kandidatin für die Wahlen zum Europaparlament am 13. Juni sie war. Die NEI habe sie aufgefordert, sofort nach einem Wahlsieg ihr Mandat an einen NEI-Funktionär abzutreten.

Ein Parteisprecher entgegnete, der wahre Grund für den Rücktritt sei ein angstbesetzter Termin gewesen. Die 34-Jährige hätte mit Bergmännern in eine Grube einfahren sollen, aber wegen ihrer Platzangst sei ihr jede Ausrede recht gewesen, um die Fahrt hinunter zu vermeiden.

Busters politisches Programm in der 1990 gegründeten NEI hatte gelautet: "Mehr Erotik für das Volk."



© SPIEGEL ONLINE 2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.