Europawahl: Triumph der Provokateure

Von Jan Puhl, Miriam Vogel, Carsten Volkery, Torben Waleczek und Zacharias Zacharakis

Hetze gegen Minderheiten, Polemik gegen Brüssel und Protest gegen die eigene Regierung: Bei der EU-Wahl haben Populisten mit giftigen Parolen europaweit Erfolge gefeiert. Die Bürger wollten vor allem eines: den großen Parteien Denkzettel verpassen.

Hamburg/London - Es war eine Absage an Europa und an die Parteien der Mitte, so lautet eine Lesart der Ergebnisse der Europawahl - weil EU-Kritiker und rechtsextreme Organisationen in zahlreichen Mitgliedsländern deutlich zugelegt haben. Sie werden künftig bis zu zehn Prozent der Abgeordneten im neuen Europaparlament stellen.

Die Gründe für den Erfolg der Populisten sind vielfältig - SPIEGEL ONLINE stellt die wichtigsten Protagonisten vor:

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  • Montag, 08.06.2009 – 20:21 Uhr
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