Interaktive Karte zur EU-Wahl So tickt Europa

Jetzt müssen Sie sich entscheiden. Welche Partei wählen Sie ins Europaparlament? Machen Sie den Vergleich: Wer liegt in welchen Ländern vorn, wer wird scheitern? Wo sind die Europaskeptiker am stärksten? Das Stimmungsbarometer.


Hamburg/Brüssel - Es ist ein historisches Experiment, das am Donnerstag startet. Dann beginnen Niederländer und Briten die Europawahl. Sie endet am Sonntag, dem Haupttag der Abstimmung: In 21 der 28 EU-Länder dürfen die Bürger Abgeordnete in das Straßburger Parlament wählen.

Zum ersten Mal geben die rund 413 Millionen Wahlberechtigten in der Union nicht nur einer Partei ihre Stimmen, sondern votieren damit womöglich auch indirekt für den neuen EU-Kommissionspräsidenten.

Das Rennen wird zwischen Martin Schulz, Spitzenkandidat der europäischen Sozialisten (PES), und Jean-Claude Juncker von der konservativen Volkspartei (EVP) entschieden. Beide Parteienfamilien liefern sich seit Wochen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wie Umfragen zeigen.

SPIEGEL ONLINE stellt die politische Lage in den einzelnen Ländern der EU vor: Wo führen die Sozialdemokraten, wo die Konservativen? Wie europamüde sind die Bürger etwa in Spanien oder Griechenland in Zeiten scharfer Sparprogramme? Wie groß ist der Zuspruch für die brüsselkritische Ukip in Großbritannien oder für EU-Feinde wie die Jobbik-Partei in Ungarn?

Klicken Sie auf die interaktive Karte, um das Stimmungsbarometer für die gesamte EU zu sehen. Wenn Sie die Daten für ein einzelnes Land anschauen möchten, schieben Sie die Maus auf diesen Staat und über die Balken- und Kreisdiagramme - ein weiterer Klick bringt Sie wieder zur EU-Gesamtumfrage zurück.

Die Parteien sind farblich jeweils den Fraktionen im Europaparlament zugeordnet, denen sie derzeit angehören. Bisher nicht im Parlament vertretene Parteien, die noch keiner Parteienfamilie oder Fraktion zuzuordnen sind, werden unter Sonstige geführt - wie zum Beispiel die Alternative für Deutschland (AfD).


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insgesamt 28 Beiträge
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kuwitte 20.05.2014
1. Diktatur
Welche Alternativen haben wir für Schulz und Juncker?..und mit welcher demokratischen Wahl wurden die Herren vom Volk bestimmt ?..friß oder stirb ist die Devise !..das Abnickparlament ohne Rechte wird gewählt und die Kommissare machen mit und ohne Obulus was Goldman Sachs und Konsorten wollen. Auf zu den Kornkammern im Osten egal wie.
Kenntauer 21.05.2014
2. Westeuropa
Bitte Westeuropa. Soviel Bildung sollte schon sein. Europa ist ein Kontinent, der bis zum Ural* reicht. Wo schon Adolf in seinem Grössenwahn hin wollte. Die Hälfte Europas wählt nicht. Weder interaktiv noch aktiv. Die nehmen diese Farce von demokratischer Wahl mit einer Wahlbeteiligung von ca. 40 % nicht zur Kenntnis. Zu der Hälfte Europas, die nicht wählt, kommen noch die 60 % der westeuropäischen Bürger, denen eine machtgeile Politkaste diese Nato-EU auf´s Auge gedrückt hat und die mit der nichts zu tun haben will. *Der Ural ist ein bis 1895 m hohes und knapp 2400 km langes Gebirge, das sich in Nord-Süd-Richtung durch den mittleren Westen Russlands erstreckt und einen Teil der asiatisch-europäischen Grenze darstellt.
cucco 21.05.2014
3. Cheerleading
Es wäre schön , wenn im Artikel statt Cheerleading alle Texte bei wichtigen Anlässen von Agenturen einfach übernommen werden? Schulz und Junker werden doch gar nicht vom Volk gewählt. Diese Wahl ist ein Volksbegehren, nichts anderes.
m_scholz11@web.de 21.05.2014
4.
"so tickt ..." ist die BILD-Floskel schlechthin. Aber ist ja nicht das einzige, was man bei SPON von BILD abkupfert. Unheimlich schlecht.
spon-facebook-10000790846 21.05.2014
5. ich möchte es mal so sagen
DAs EU Parlament ist ein Fass ohne Boden. Schaut euch die Leute an,da sitzen Figuren die im politischen Altag gescheitert sind. Wurden umfunktioniert zu Lobbyisten, weil scheinbar ist es Ihnen egal von wem Sie bezahlt werden. Sie bekommen ihre Mantatsgehälter, pendeln auf Kosten der EU Bürger hin und her, setzen Ihr Kreuz auf die Anwesenheitslisten und verschwinden wieder, weil sie wissen ohne Kreuze keine Kohle. Was bitte schön hat die EU für den Bürger getan, ich kann es nicht sagen. Ich kann nur sagen von meinem Jahreseinkommen, könnte ich Ohne die EU und Ihre Ableger ca. 19,5% mehr geld für mich ausgeben. Mein Faziet !! verarscht werden wir sowieso, aber ich wähle nicht, um mich von wem dann auch verscheißern zu lassen
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