Früherer Trump-Berater "Sie wollen euch eure Hamburger nehmen"

Donald Trump warnt seine Anhänger gern vor den Demokraten. Sie wollten in den USA den Sozialismus einführen. Nun geht sein früherer Berater Sebastian Gorka noch einen Schritt weiter.

Sebastian Gorka bei der Conservative Political Action Conference (CPAC) in Oxon Hill, Maryland
REUTERS

Sebastian Gorka bei der Conservative Political Action Conference (CPAC) in Oxon Hill, Maryland


Sebastian Gorka ist ein US-amerikanischer Rechtspopulist, der in den ersten Tagen der Regierung von Donald Trump in dessen engsten Beraterkreis im Weißen Haus aufgestiegen war.

Gorka war für einige Monate Vize-Assistent von Trump, ehe er seinen Posten im August 2017 aufgab. Politisch stehen sich der Präsident und er aber weiter nahe. Am Donnerstag sprach Gorka auf einer Konferenz konservativer Aktivisten und sorgte dort vor allem mit einer Aussage für Wirbel.

An seine konservative Zuhörerschaft gewandt sagte Gorka, die US-Demokraten hätten vor, "eure Häuser umzubauen, sie wollen euch eure Hamburger wegnehmen". Es sei das, wovon "Stalin geträumt hat, was er aber nicht erreicht hat".

Den Zuhörern bei der Conservative Political Action Conference stünden an der Front gegen die "Rückkehr des Kommunismus in den USA unter dem Deckmantel des 'demokratischen Sozialismus'". Das werde aber unter Präsident Trump nie passieren, so Gorka.

Vor seinem nur wenige Monate dauernden Ausflug in die US-Bundespolitik war Gorka Dozent für Militärtechnik und wie der frühere Trump-Berater Stephen Bannon ein Mitarbeiter der rechtspopulistischen Nachrichtenseite Breitbart News. Der gebürtige Brite, der auch die ungarische und die amerikanische Staatsbürgerschaft hat, arbeitet nun weiter als politischer Kommentator beim Nachrichtensender Fox News.

cht



insgesamt 18 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
claus7447 01.03.2019
1. Und das glauben die Amis?
Irgendwie scheint mir diese Nation in den stumpfsinn zu verfallen. Das hätte sich ja nur McCarthy einfallen lassen.
longtawan001 01.03.2019
2. Film zum Thema:
Fast prophetisch: Der Film Idiocracy aus dem Jahr 2006. Diese Zukunft beginnt jetzt :-)
der_rookie 01.03.2019
3. Hm
Naja, vermutlich sterben mehr Amerikaner an den Folgen vom Genuss von zu vielen Hamburgern als auf Grund von Deutschen Autos. Wenn letztere aber schon eine Gefahr für die nationale Sicherheit sind, wie würde dann die Bezeichnung für Hamburger lauten müssen?
qoderrat 01.03.2019
4.
Ich muss meine Unkenntnis eingestehen, es war mir nicht bewusst dass es in USA auch Karnevalsveranstaltungen gibt. Man lernt nie aus.
namlob1 01.03.2019
5.
Amerikaner lieben ungesunde Nahrung, lieben Adiposität. Darum sind Hamburger und wohl auch Fritten für sie unverzichtbar. Wer gesunde Nahrung predigt, predigt daher den Stalinismus - ist doch klar.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.