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Absturz: Türkei verliert Kampfjet im Grenzgebiet zu Syrien

Türkische F-16-Jets: Absturz nahe der syrischen Grenze Zur Großansicht
AP

Türkische F-16-Jets: Absturz nahe der syrischen Grenze

Neuer Zwischenfall nahe der türkisch-syrischen Grenze. Ein F-16-Kampfjet des türkischen Militärs ist im Südosten des Landes abgestürzt. Der Pilot konnte abspringen, wird aber vermisst. Dichter Nebel erschwert die Suche. Die Armee geht offenbar von einem Unfall aus.

Ankara/Hamburg - Um 13.15 Uhr MEZ setzte der Pilot seinen letzten Funkspruch ab: "Ich steige aus", sagte er der Kommandozentrale, dann riss der Kontakt ab. Etwa 50 Kilometer von der Grenze zu Syrien entfernt, stürzte der F-16-Kampfjet der türkischen Luftwaffe ab. Der türkische Nachrichtensender NTV meldete unter Berufung auf Armeekreise, dass das Militär derzeit von einem Unfall ausgehe.

Die Maschine war zu diesem Zeitpunkt über dem Amanos-Gebirge in der Luft. Dorfbewohner in der Region berichteten der Nachrichtenagentur Dogan von einem lauten Knall, der sich wie eine Explosion angehört habe. Rettungsmannschaften begannen einen Sucheinsatz und fanden am Abend Flugzeugtrümmer in einem bergigen Gebiet. Vom Piloten fehle jedoch noch immer jede Spur. Dichter Nebel behindere die Bergungsarbeiten, sagte der Provinzgouverneur.

Das Flugzeug war von der Luftwaffenbasis Amasya im Norden der Türkei gestartet. Nach dem verheerenden Doppelanschlag in der Grenzstadt Reyhanli hat das Militär seine Präsenz in der Grenzregion zu Syrien weiter verstärkt.

Eiszeit zwischen Ankara und Damaskus

Im vergangenen Juni hatte die syrische Armee ein türkisches Militärflugzeug abgeschossen. Die beiden Piloten der unbewaffneten F-4 "Phantom" kamen dabei ums Leben. Syriens Diktator Baschar al-Assad bedauerte später den Abschuss.

Seither haben sich die Beziehungen zwischen Ankara und Damaskus immer weiter verschlechtert. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan fordert Assads Sturz und wirft dem syrischen Regime Kriegsverbrechen vor. Türkische Behörden machen den syrischen Geheimdienst und dessen türkischen Verbündeten für den Anschlag von Reyhanli verantwortlich, bei dem am Samstag fast 50 Menschen getötet wurden.

syd/dpa/Reuters

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1. Zu der abgeschossenen Phantom...
Deep Thought 13.05.2013
.... gibt es noch eine Kleinigkeit hinzuzufügen - REIN ZUFÄLLIG hat das der SPON-Autor wohl vergessen, zu erwähnen: Es heißt im Artikel: >Im vergangenen Juni hatte die syrische Armee ein türkisches Militärflugzeug abgeschossen. Die beiden Piloten der unbewaffneten F-4 "Phantom" kamen dabei ums Leben. Syriens Diktator Baschar al-Assad bedauerte später den Abschuss.
2. Titellos
UnitedEurope 13.05.2013
Zitat von Deep Thought.... gibt es noch eine Kleinigkeit hinzuzufügen - REIN ZUFÄLLIG hat das der SPON-Autor wohl vergessen, zu erwähnen: Es heißt im Artikel: >Im vergangenen Juni hatte die syrische Armee ein türkisches Militärflugzeug abgeschossen. Die beiden Piloten der unbewaffneten F-4 "Phantom" kamen dabei ums Leben. Syriens Diktator Baschar al-Assad bedauerte später den Abschuss.
Steht doch im Artikel drin, wo ist das Problem? Aber das Assad das bedauert finde ich relativ unwichtig. Jeder Regierungschef bedauert sowas dann danach, diplomatische Etikette.
3. Vollständiger Text....
Deep Thought 13.05.2013
.... gibt es noch eine Kleinigkeit hinzuzufügen - REIN ZUFÄLLIG hat das der SPON-Autor wohl vergessen, zu erwähnen: Es heißt im Artikel: >Im vergangenen Juni hatte die syrische Armee ein türkisches Militärflugzeug abgeschossen. Die beiden Piloten der unbewaffneten F-4 "Phantom" kamen dabei ums Leben. Syriens Diktator Baschar al-Assad bedauerte später den Abschuss.
4. Wieviele syrische Soldaten sind gestorben?
martinvc 13.05.2013
Und wieviele syrische Soldaten sind gestorben? Es sind 80.000 Menschen in Syrien an diesem Konflikt gestorben und viele der "Terroristen/Rebellen" (sie koennen sich aussuchen wie sie diese nennen wollen) kamen doch ueber die tuerkische Grenze. Hat sich dazu etwa der tuerkische Praesident gegenueber der syrischen Regierung entschuldigt?
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irobot 13.05.2013
Zitat von Deep Thought.... gibt es noch eine Kleinigkeit hinzuzufügen - REIN ZUFÄLLIG hat das der SPON-Autor wohl vergessen, zu erwähnen: Es heißt im Artikel: >Im vergangenen Juni hatte die syrische Armee ein türkisches Militärflugzeug abgeschossen. Die beiden Piloten der unbewaffneten F-4 "Phantom" kamen dabei ums Leben. Syriens Diktator Baschar al-Assad bedauerte später den Abschuss.
Mein Gott, da fällt ein Flugzeug vom Himmel (ja das tun die) und sofort ergeht sich hier jemand in wildeste Verschwörungstheorien. Und wenn Sie schon auf den Tonkin-Zwischenfall hinweisen, dann verweise ich mal auf den Starfighter. Der ist ständig nach unten geplumst.
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