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Flop bei Ausbildungsmission: Afghanen boykottieren Operation mit Bundeswehr

Die Bundeswehr in Afghanistan hat beim Bemühen, heimische Sicherheitskräfte zu schulen, bereits in der Startphase einen Rückschlag erlitten. Eine gemeinsame Operation von amerikanischen, deutschen und afghanischen Soldaten fiel nach SPIEGEL-Informationen aus - weil die Afghanen nicht kamen.

Hamburg - Die Operation zu den afghanischen Parlamentswahlen am 18. September musste vier Stunden vor dem geplanten Beginn abgesagt werden. Bei der Operation "Weißer Adler" sollten die gemischten Streitkräfte in einer von den Taliban beherrschten Gegend westlich des deutschen Camps bei Kunduz mögliche Verstecke von Aufständischen finden und Anschläge am Wahltag verhindern.

Erst Tage später erfuhr die Bundeswehr, dass das Verteidigungsministerium in Kabul seinen Einheiten die Teilnahme an dem Einsatz verboten hatte.

Im Sommer musste bereits die südlich von Kunduz gemeinsam mit der afghanischen Armee durchgeführte Operation "Taohid III" früher als geplant eingestellt werden. Denn plötzlich waren die von Kabul versprochenen 200 Polizisten nicht verfügbar. Das sogenannte Partnering gehört eigentlich zu den Kernelementen der neuen Nato-Strategie am Hindukusch.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 71 Beiträge
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1. Nöö, wieso denn....
haltetdendieb 25.09.2010
...die bauen doch sogar Kasernen mit 1.300m² großen Moscheen! "Kaserne für Afghanistan" http://www.bundeswehr-monitoring.de/einsaetze-ausland/kaserne-fuer-afghanistan-11062.html Also, das sollte doch Anreiz genug sein. Ansonsten: Eine dermaßen verlorene und verlogene Mission1 Dass die Afghanen nichts mit Demokratie und westlichen Werten am Hut haben, überrascht niemand Kundigen! Die Isaf gehört wohl nicht zu diesen!
2. ?
Orix 25.09.2010
Zitat von sysopDas neue Konzept der Nato, die afghanische Sicherheitskräfte schulen will, erleidet bereits in der Startphase erhebliche Rückschläge. Eine gemeinsame Operation von amerikanischen, deutschen und afghanischen Soldaten fiel nach SPIEGEL-Informationen aus - weil die Afghanen nicht kamen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,719584,00.html
Luftnummern, außer Spesen nichts gewesen ! Mir bleibt das Lachen im Halse stecken, über den Unfung "Afghanistan", wärend hier im Lande es ein Gezerre gibt um den Ärmsten der Armen eine solide Basis zu geben damit sie menschenwürdig leben können,da springen sich die Politiker wegen Centbeträgen gegenseitig an die Gurkel, wird in AFG das Füllhorn über ein Fass ohne Boden ausgeschüttet. Der deutschen Bevölkerung werden ein paar Bilder von geschändeten afgh. Frauen hin gehalten und ein paar von qualmenden und saufenden Hartz4lern und schon klappts mit der Politik.
3. Stell dir vor , Es ist Krieg und keiner geht hin!
Silverhair, 25.09.2010
Zumindest die Afghanen scheinen diesen Spruch zu beherzigen - und klug sind sie auch wohl sich nicht für die USA oder BRD mal wieder auf den Grill von deren Interessen zu legen! Bin mal gespannt was den USA und der Kanzlerin jetzt so einfällt .. mal die Afg schön mit der Waffe im Rücken in den Krieg zu zwingen? Oder ein paar Afghaninen die Nase abzuschneiden so als Drohung .. wenn ihr eure Männer nicht opfert seit ihr dran? Tja, Vietnam war ein Trauma für die USA - und AFG wird wohl die Übung für die Größte Lachnummer aller Zeiten für USA und Deutschland .. damit können sie bald in Vegas als vereinte Clowns der Welt auftreten!
4. Darüber lacht die Welt,
schwarzer Schmetterling, 25.09.2010
Zitat von sysopDas neue Konzept der Nato, die afghanische Sicherheitskräfte schulen will, erleidet bereits in der Startphase erhebliche Rückschläge. Eine gemeinsame Operation von amerikanischen, deutschen und afghanischen Soldaten fiel nach SPIEGEL-Informationen aus - weil die Afghanen nicht kamen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,719584,00.html
lass doch die anderen die Drecksarbeit machen, wir trinken erstmal Tee. Der Oberbürgermeister fühlt sich sicher genug, weil er weiß, welche Deppen für seine Sicherheit und die seines korrupten, undemokratischen Systems sorgen. Die Deutschen sind nicht mal in der Lage sich vernünftig um ihre Armen zu kümmern, aber eine großkotzige Clique verantowrtungsloser Spiessgesellschen verheizt nicht nur unsere Jungs, sondern gleich noch Millionen von Steuermitteln für blühende Landschaften am Hindukusch - ein Mohnfeld sieht ja gut aus.
5. Ziemlich symptomatisch -
frank_lloyd_right 25.09.2010
die gehen da gar nicht esrt hin, es macht ja auch keinen Sinn. Mal sehen, wie lange die immer ärmer werdende "Erste Welt" diesen Krampf da noch fortsetzt, um ihr längst verlorenes Gesicht zu wahren (80 Jahre Propagandafilme, die meist die Unschlagbarkeit und kugelfestigkeit von US-Truppen zeigen, die reihenweise Indianer umlegen, waren dann umsonst - das ist ja ein echter kultureller Verlust : hier geht es nicht nur um Afghanistan). Also wie üblicherweise Entscheidung treffen durch abwarten und Münzenwerfen, Kopf ab oder wir zahlen weiter.
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