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08. September 2015, 20:13 Uhr

Reiche Golfstaaten

Flüchtlinge? Nicht willkommen.

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Die Golfstaaten gehören zu den reichsten Ländern der Welt, doch syrische Flüchtlinge nehmen sie nicht auf. Warum eigentlich?

Groß ist die Wut vieler Syrer auf die arabischen Golfstaaten. Schließlich gehören diese Länder, gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, zu den reichsten der Welt. Doch sie verschließen ihre Türen für syrische Flüchtlinge mit immer strengeren Einreiseregelungen.

"Es ist eine Schande, wie die Golfstaaten sich verhalten", klagen syrische Flüchtlinge. Sie empfinden die Ablehnung der Golfstaaten als besonders schmerzhaft, weil mehrere von ihnen ja zugleich syrische Rebellengruppen unterstützen. Auf Twitter zirkulierte vergangene Woche dieses arabische Hashtag: "Es ist eine Pflicht der Golfstaaten, die syrischen Flüchtlinge aufzunehmen."

Ein Überblick, was die reichen arabischen Golfstaaten - also Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Katar und Oman - bisher getan haben. Und was nicht.

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