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Frontex: Zahl der Mittelmeerflüchtlinge geht um 40 Prozent zurück

Syrische Bootsflüchtlinge vor der griechischen Insel Lesbos (Archiv): Rückgang vor allem auf das schlechte Wetter zurückgeführt Zur Großansicht
AP/dpa

Syrische Bootsflüchtlinge vor der griechischen Insel Lesbos (Archiv): Rückgang vor allem auf das schlechte Wetter zurückgeführt

Im Januar sind laut der Grenzschutzagentur Frontex deutlich weniger Flüchtlinge mit dem Boot nach Griechenland oder Italien gekommen als im Vormonat. Auch auf der Balkanroute seien weniger Menschen unterwegs.

Die Zahl der in Griechenland ankommenden Flüchtlinge ist im Januar nach Angaben der EU-Grenzschutzagentur Frontex auf rund 68.000 gesunken. Das sei ein Rückgang um fast 40 Prozent im Vergleich zum Dezember, teilte die Behörde in Warschau mit. Der Rückgang sei vor allem auf das schlechte Wetter zurückzuführen, das die Überfahrt mit Booten erschwert.

Auch an der italienischen Küste ging die Zahl der Flüchtlinge, die meisten von ihnen aus Nigeria, nach Frontex-Angaben im ersten Monat des Jahres um 42 Prozent zurück. Insgesamt seien 5600 Flüchtlinge angekommen, hieß es.

Auf der Balkanroute sank die Zahl der Flüchtlinge, die in die EU zu gelangen versuchte, auf 65.300 Menschen. Im Vergleich zu Dezember sei dies ein Drittel weniger.

Das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hatte am Montag berichtet, seit Jahresbeginn seien 94.269 Menschen mit Booten aus der Türkei übergesetzt, darunter 33.767 in den ersten 20 Februar-Tagen.

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