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Idomeni: Griechen räumen Grenzübergang zu Mazedonien

DPA

Rund 5000 Migranten sitzen an der Grenze zu Mazedonien fest. Jetzt hat die griechische Polizei begonnen, das Lager zu räumen. Die Menschen sollen in ein neues Camp nach Thessaloniki gebracht werden.

Der Übergang Idomeni an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien ist ein Nadelöhr auf der Balkanroute nach Mitteleuropa. Seit dem Wochenende lassen die mazedonischen Behörden nur noch Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak ins Land. Deshalb versuchten Hunderte afghanische Flüchtlinge den Eisenbahngrenzübergang Idomeni-Gevgelija zu stürmen. Daraufhin riegelte die Regierung in Skopje die Grenze an dieser Stelle komplett ab.

Insgesamt sitzen rund 5000 Migranten aus anderen Staaten an dem Grenzübergang fest - jetzt hat die griechische Polizei damit begonnen, das provisorische Flüchtlingslager in Idomeni zu räumen.

Die Sicherheitskräfte haben alle Zugänge zu den Menschen an der Grenze gesperrt und verweigern Journalisten und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen den Zutritt. Nur Vertretern des Uno-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) wurde der Zugang erlaubt. "Sie wollen nicht, dass irgendjemand sieht, was da vor sich geht", berichtet SPIEGEL-ONLINE-Mitarbeiter Giorgos Christides.

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL)
"Die Aktion hat begonnen", sagte die Bürgermeisterin von Idomeni, Xanthoula Soupli, im griechischen Fernsehen über die Räumung.

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6  Bilder
Flüchtlinge: Chaos an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien
Inzwischen sind Busse vorgefahren, in denen die Flüchtlinge in ein neues Auffanglager im rund 80 Kilometer entfernten Thessaloniki gebracht werden sollen. Die dort tätigen Hilfsorganisationen wurden informiert, die Flüchtlinge ab 11 Uhr in Empfang zu nehmen. Möglicherweise werden die Migranten zwischenzeitlich aber auch in ein anderes grenznahes Camp gebracht.

syd/gic/dpa

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Fläche: 25.713 km²

Bevölkerung: 2,066 Mio.

Hauptstadt: Skopje

Staatsoberhaupt:
Gjorgje Ivanov

Regierungschef: Emil Dimitriev

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