Flüchtlinge Politiker warnen vor Eskalation auf der Westbalkanroute

Was passiert, wenn Österreich und Slowenien ihre Grenzen dichtmachen? Laut SPIEGEL wächst in der Politik die Sorge vor einer Eskalation auf dem Westbalkan - und der Druck auf Griechenland, seine Außengrenzen zu sichern.

Flüchtlinge im serbischen Presevo: Die Lage könnte brenzlig werden
AFP

Flüchtlinge im serbischen Presevo: Die Lage könnte brenzlig werden


Nach den Ankündigungen Österreichs und Sloweniens, an ihren Grenzen schärfer zu kontrollieren, warnen Politiker vor den Folgen für die Flüchtlinge auf der Westbalkanroute. "Länder wie Serbien dürfen nicht zum Parkplatz für Zehntausende Flüchtlinge werden, wenn sie nicht mehr weiterkommen", sagte EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn dem SPIEGEL. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

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Heft 4/2016
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Auch Michael Roth (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt, warnt vor den Folgen übereilter Grenzschließungen. "Wir können kein Interesse daran haben, dass sich durch einen Rückstau der Flüchtlinge die Lage im Westbalkan und in Griechenland zunehmend verschlechtert."

Die CSU erhöht dagegen den Druck auf Griechenland, bei der Sicherung der EU-Außengrenze endlich Fortschritte zu machen. "Wenn Griechenland seine Außengrenze nicht besser sichern kann, besteht die Gefahr, dass eine vorübergehende Auszeit aus dem Schengenraum für das Land leider näher rückt", sagt der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber.

Dieses Thema stammt aus dem neuen SPIEGEL - ab Samstagmorgen erhältlich.

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