Friedensnobelpreis: Van Rompuy lädt alle EU-Regierungschefs nach Oslo ein

Es soll niemand fehlen: EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy will alle 27 europäischen Staats- und Regierungschef nach Oslo holen, wenn dort der Friedensnobelpreis an die Europäische Gemeinschaft verliehen wird.

Herman Van Rompuy: "Freudiges Ereignis" in Oslo Zur Großansicht
REUTERS

Herman Van Rompuy: "Freudiges Ereignis" in Oslo

Brüssel - Die Staats- und Regierungschefs aller 27 Mitgliedstaaten sollen am 10. Dezember dabei sein, wenn die EU in Oslo den Friedensnobelpreis bekommt. Der Friedensnobelpreis sei "eine unglaubliche Ehre für unsere Länder, unsere Institutionen und vor allem für alle unsere Bürger", begründete EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy seine Einladung via Twitter. Die Verleihung in Oslo sei ein "freudiges Ereignis".

Das norwegische Nobelkomitee hatte der EU am vergangenen Freitag den Friedensnobelpreis zuerkannt. Zur Begründung hieß es, die Europäische Gemeinschaft und ihre Vorläufer hätten "mehr als sechs Jahrzehnte zur Verbreitung von Frieden und Aussöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa beigetragen".

Offiziell entgegennehmen sollen den Preis neben Van Rompuy EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström hatte vorgeschlagen, dass 27 Kinder stellvertretend für die Mitgliedstaaten zur Verleihung nach Oslo reisen, um den Preis entgegenzunehmen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezeichnete die Vergabe des Friedensnobelpreises an die EU als "wunderbare Entscheidung". Sie sei besonders bedeutend, weil sie gerade jetzt "in der Zeit der Krise" komme, sagte Merkel am Donnerstag im Bundestag in einer Regierungserklärung zum anstehenden EU-Gipfel. Mit der Preisvergabe sei "mit einem Schlag" die "dramatische Lage" der Gemeinschaft deutlich geworden.

Europa befinde sich in der "schwersten Krise" und der "größten Bewährungsprobe" seit Verabschiedung der Römischen Verträge vor 55 Jahren, urteilte Merkel. Der Nobelpreis solle nun für alle Beteiligten Ansporn sein, sich der Bewährungsprobe zu stellen.

als/dpa/AFP

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Der Preis für den Frieden
aceto 18.10.2012
auf unsere Kosten..........
2. Dann gehn alle Steuergeldverschwender
jimmyolli 18.10.2012
mit Ersteklassflug nach Oslo und wohnen im 5 Sternehotel und die Entourage ,Leibwächter Sekretärinnen usw.werden den Europfeifen dabei helfen das Preisgeld zu verfressen und zu versaufen.Die Million wird aber kaum reichen und der Rest bezahlt dann gerne der Steuerzahler.Es ist schon ziemlich abwegig wie dieser Rompelpui mit seinem Vorschlag neben den Schuhen steht. In Griechenland haben viele Menschen kaum mehr zu essen und in anderen Euroländern haben Millionen keine Arbeit und werden aus ihren Wohnungen geworfen weil sie Miete oder Zinsen nicht mehr bezahlen können und diese sogenannten Eliten verprassen zum eigenen Wohlbefinden jede Menge Kohle und feiern Party. Man sollte das ganze Gesocks zum Teufel jagen.
3. Super!
wkilikidoo 18.10.2012
Während in Spanien die Polizei brutalst das Volk aufklärt, feiern sich unsere Führer als Friedensnobelpreiser. Wenigstens darüber redet unser Qualitätspresse.
4. Twitter !?!?!
kannmanauchsosehen 18.10.2012
Zitat von sysopEs soll niemand fehlen: EU-Ratspräsident Herman Van Rumpuy will alle 27 europäischen Staats- und Regierungschef nach Oslo holen, wenn dort der Friedensnobelpreis an die Europäische Gemeinschaft verliehen wird. Friedensnobelpreis: Rompuy lädt alle EU-Regierungschefs nach Oslo ein - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/friedensnobelpreis-rompuy-laedt-alle-eu-regierungschefs-nach-oslo-ein-a-862125.html)
Moment mal, .... "seine Einladung via Twitter" ... ich sehe die Herrschaften noch nicht in Oslo. Vielleicht sitzt Herman gerade mit einer Karaffe Rotwein am Computer und hat gute Laune.
5. Oh ja, das ist wirklich wichtig!
laolu 19.10.2012
Ein Glück, daß wir den Herrn Rompuy haben in der EU!
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