Palästinenser Uno geht Geld für Hilfen im Gazastreifen aus

Schon im Januar kürzte die US-Regierung ihre Zahlungen für Hilfen im Gazastreifen, um die Palästinenser zu Friedensgesprächen zu drängen. Nun geht der Uno das Geld für die Region aus - und die Medikamente.

Uno-Sicherheitsrat
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Den Vereinten Nationen geht das Geld für Hilfsleistungen an Menschen im Gazastreifen aus. Die Mittel für die Treibstoffhilfen an rund 250 Einrichtungen in dem Palästinensergebiet wie etwa Krankenhäuser und Wasserwerke seien aufgebraucht, sagte Uno-Untergeneralsekretärin Rosemary Di Carlo vor dem Sicherheitsrat in New York. Sie bat um 4,5 Millionen Dollar (3,9 Millionen Euro), um die Energiebeihilfen bis Jahresende zu finanzieren.

Im Januar hatte die US-Regierung ihre Zahlungen für das Uno-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) dramatisch gekürzt. In diesem Jahr soll es nur 60 Millionen Dollar (48 Millionen Euro) erhalten - nach 360 Millionen Dollar im vergangenen Jahr.

Schwindende Reserven an Arzneien

Die USA wollen nach Worten von US-Präsident Donald Trump so lange Hilfen für die Palästinenser zurückhalten, wie diese nicht zu Friedensgesprächen mit Israel bereit seien. Andere Länder hatten daraufhin höhere Zahlungen angekündigt.

Besorgt zeigte sich Di Carlo auch über die schwindenden Reserven an Arzneien im Gazastreifen. Die Lagerbestände seien um 40 Prozent gesunken, was zu einem "gefährlichen Engpass" führe, warnte die Uno-Vertreterin.

tin/AFP



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