Washington - Seit an Seit präsentierten sich US-Präsident Barack Obama und sein republikanischer Vorgänger George W. Bush in Washington. Im Weißen Haus enthüllte dieser in einer feierlichen Zeremonie sein offizielles Porträt. Seine Amtszeit endete vor mehr als drei Jahren.
Künftig hängt das Bush-Gemälde neben seinen Vorgängern in dem Wohn- und Arbeitssitz der US-Staatenlenker in der 1600 Pennsylvania Avenue. Das Werk des Künstlers John Howard Sanden zeigt den einst mächtigsten Mann der Welt im Oval Office, dem Arbeitszimmer der Präsidenten.
Bush schaut entschlossen in die Ferne. Über seiner Schulter an der Wand hinter ihm ist das Bild eines Cowboys zu sehen. Der 65-Jährige aus Texas gilt als Naturbursche. Er lud häufiger Staatsgäste auf seine Ranch im texanischen Crawford ein - und machte dort stets Urlaub.
Bush zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Porträt. In einer lockeren Rede scherzte der Ex-Präsident, dass Obama nun durch die Flure des Weißen Hauses wandeln und sich bei schweren Entscheidungen vor dem Porträt die Frage stellen könne: "Was würde George tun?"
heb/dpa/AFP
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