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Geplante Koran-Verbrennungen: Pakistan will Interpol einschalten

Von , Islamabad

Pakistan fürchtet eine Eskalation der Gewalt: Spitzenpolitiker des Landes verlangen einen Stopp der geplanten Koran-Verbrennungen in Florida - und wenden sich deswegen an Interpol. Auch US-Präsident Obama zeigt sich tief besorgt.

REUTERS

Washington/Multan - Barack Obama appelliert mit deutlichen Worten an Pastor Terry Jones die für kommenden Samstag geplanten Verbrennungen von Koran-Ausgaben zu stoppen. "Ich hoffe, er versteht, dass das, was er machen will, unseren Werten als Amerikaner völlig widerspricht", sagte der US-Präsident in einem Interview mit dem Sender ABC.

"Dieses Land ist aufgebaut worden auf den Gedanken der Freiheit und der religiösen Toleranz", erklärte Obama. Er wolle Jones auch darauf hinweisen, dass diese Aktion "unsere jungen Männer und Frauen in Uniform in große Gefahr bringt." Das sei eine riesige Werbeaktion für die Terrororganisation al-Qaida. In Ländern wie Pakistan und Afghanistan könne es zu größeren Gewalttaten kommen.

Jones und seine kleine Glaubensgemeinschaft mit etwa 50 Mitgliedern wollen am Jahrestag der Anschläge des 11. September mehrere Koran-Ausgaben verbrennen. Das erklärte Ziel sei es, den Islam als eine "gewaltsame und repressive Religion" zu entlarven, hat die Gruppe aus Florida erklärt.

In vielen Staaten in Asien und auf der arabischen Halbinsel weiteten sich die Proteste von Muslimen gegen das Vorhaben aus. In der zentralpakistanischen Großstadt Multan marschierten rund 200 Anwälte und Aktivisten durch die Innenstadt und demonstrierten gegen die islamfeindliche Aktion. "Wenn der Koran verbrannt wird, ist das der Anfang vom Ende der USA" stand auf einem Plakat. Manche Demonstranten riefen "Nieder mit Amerika!", andere verbrannten die US-Flagge.

"Gefahr für den Weltfrieden"

Auch Pakistans Präsident Asif Ali Zardari verurteilte die Pläne der amerikanischen Fundamentalisten. "Eine solche Aktion würde massive Reaktionen aus der islamischen Welt zur Folge haben", warnte er. Innenminister Rehman Malik erklärte, die "feindseligen Aktivitäten" nützten niemandem. Er schrieb nach Angaben seines Ministeriums einen Brief an Interpol, in dem er erläuterte, dass die Schändung des Heiligen Buches "unter keinen Umständen toleriert" werde.

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Terry Jones: Gefährlicher Zündler
Malik forderte Interpol auf, Druck auf die USA auszuüben, damit die Koran-Verbrennungen verhindert werden. Die internationale Kriminalpolizei sei der richtige Ansprechpartner, da die geplante Aktion von Priester Jones ein internationales Verbrechen sei, das den Weltfrieden bedrohe. Malik erklärte, ihm sei unverständlich, weshalb die Gefühle von Millionen von Muslimen bösartig verletzt werden sollten.

Auch Außenminister Shah Mehmood Qureshi verurteilte die beabsichtigen Koran-Verbrennungen. Der pakistanische Botschafter in Washington, Hussain Haqqani, warnte vor "unabsehbaren Folgen", sollte die Aktion nicht abgesagt werden. Haqqani forderte die US-Bürger auf, sie sollten ihren hohen Idealen gemäß auf solche Feindseligkeiten verzichten. Wer gegen religiösen Extremismus und gegen Intoleranz in der islamischen Welt sei, sollte auch gegen solche "sinnlosen Gesten" sein.

Mehrere Vorbeter in Moscheen erklärten, die Koran-Verbrennungen zum Thema ihrer Freitagspredigten zu machen. Andere sagten dagegen, an diesem Wochenende sei das Fest zum Ende des Fastenmonats Ramadan, und sie wollten nicht noch Öl ins Feuer gießen und bewusst auf das Thema bei den Predigten verzichten. Gewalttätige Ausschreitungen blieben vorerst aus. Die Polizei richtete sich jedoch auf Proteste in den Städten ein. Auch die US-Botschaft in Islamabad verstärkte ihre Sicherheitsbereitschaft.

Proteste in Afghanistan

In Afghanistan kam es ebenfalls zu einer Demonstration, hier gab es gewaltsame Zwischenfälle. Der Sprecher der Regierung der Provinz Kapisa, Abdul Halim Ayar, sagte, in der Provinzhauptstadt Mahmud-e-Raki hätten am Donnerstag mehrere tausend Menschen protestiert. Ein Polizist sei verletzt worden, als Demonstranten Steine geworfen hätten. Auch ein US-Militärkonvoi sei mit Steinen beworfen worden. Die Soldaten hätten zur Abschreckung in die Luft geschossen.

Sicherheitskreisen erklärten, bei den Zusammenstößen seien neben dem Polizisten auch drei Demonstranten verletzt worden. Eine Gruppe habe außerdem das Büro einer ausländischen Hilfsorganisation geplündert und dabei einen Helfer verletzt. Die Sicherheitskreise sprachen - anders als Ayar und Augenzeugen - lediglich von einigen Dutzend Demonstranten.

Nach Angaben von Augenzeugen skandierten aufgebrachte Afghanen Parolen wie "Tod der US-Kirche". Ein Teilnehmer namens Sohor Kohistani sagte, Ziel der Demonstration sei die US-Basis Bagram gewesen. Die Polizei habe den Protestzug aber gestoppt. Daraufhin hätten junge Demonstranten begonnen, Steine zu werfen.

Indien verurteilt geplante Zeremonie

Auch Indien verurteilte am Donnerstag die in Florida geplante Zeremonie und forderte die US-Behörden auf zu handeln. Innenminister Palaniappan Chidambaram verlangte außerdem von den indischen Medien "größte Zurückhaltung" in der Berichterstattung über dieses Thema. Vor allem soll so vermieden werden, dass Bilder der Koran-Verbrennungen in die Öffentlichkeit gelangen. "Die US-Regierung hat die Äußerungen des Pastors streng verurteilt, religiöse Führer in aller Welt haben die geplante Aktion verurteilt, und auch wir verurteilen sie", sagte Chidambaram. Er hoffe, die USA würden handeln, um die Aktion zu verhindern.

Die Regierung des Golfemirats Bahrain sprach von einer "schändlichen Tat, die mit den Prinzipien von Toleranz und Koexistenz unvereinbar ist". In Bahrain ist die 5. US-Flotte stationiert. Der indonesische Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono wandte sich in einem Brief an Obama und rief ihn auf, die Verbrennungen zu verhindern.

Am Donnerstag warnte auch ein US-Bischof in Paris vor schwerwiegenden Folgen für die in muslimischen Staaten lebenden christlichen Minderheiten. Diese könnten sich Racheakten ausgesetzt sehen, erklärte der Anglikaner Pierre Whalon. "Wenn Kirchen oder Bibeln verbrannt werden, wenn Christen angegriffen oder ermordet werden, wird nicht nur unsere Gemeinschaft, sondern auch die ganze Welt diejenigen zur Verantwortung ziehen, die das Feuer gelegt haben."

mit Material von apn, dpa und AFP

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 231 Beiträge
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1. ....
Ichbinsleid, 09.09.2010
Ist es nicht so das die USA mit die meiste Hilfe bei der Katastrophe geleistet haben? Da wird sich doch wohl jetzt niemand ereifern nur weil ein Spinner den Koran verbrennt.
2. Titel
Gabri, 09.09.2010
Soso, fürchtet Pakistan das? Vielleicht sollte es sich lieber darum sorgen, ob unter diesen Umständen die Versorgung der Flutopfer noch zu gewährleisten ist oder ob der Einsatz in Afghanistan nicht ein zu großes Risiko für die internationalen Truppen darstellt. Und wie wäre es mit ein paar deeskalierenden Worten an die eigenen Glaubensbrüder mit dem Aufruf zur Mäßigung?
3. SUPER Pakistan fordert
AberHallo 09.09.2010
Zitat von sysopPakistan fürchtet eine Eskalation der Gewalt: Spitzenpolitiker des Landes verlangen ein Stopp der geplanten Koranverbrennung in Florida, die Aktion würde massive Reaktionen aus der islamischen Welt zur Folge haben. Auch US-Präsident Obama zeigt sich tief besorgt. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,716589,00.html
SUPER, pakistansiche Politiker fordern... ...und wann FORDERN westliche Politiker, dass der Pakistanische Geheimdienst damit aufhört, mit der US-Wirtschaftshilfe die Taliban zu finanzieren?
4. Heyhey.
MisterPR 09.09.2010
Zitat von sysopPakistan fürchtet eine Eskalation der Gewalt: Spitzenpolitiker des Landes verlangen ein Stopp der geplanten Koranverbrennung in Florida, die Aktion würde massive Reaktionen aus der islamischen Welt zur Folge haben. Auch US-Präsident Obama zeigt sich tief besorgt. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,716589,00.html
Easy. Da verbrennt einer ein Buch. Gutenberg, Digitalisierung, alles kein Problem. Da geht nichts an Weltwissen verloren. Wer immer das ernst nimmt, sei es ein Fanatiker aus religiösen Gründen oder Medien, die meinen man müsse darüber berichten, ganz normal im Kopf können die - nüchtern im Jahre 2010 betrachtet - nicht sein. Also haken wirs ab. Nächstes Thema.
5. Irrer - und andere Irre werden reagieren
hausmeister hempel 09.09.2010
Zitat von sysopPakistan fürchtet eine Eskalation der Gewalt: Spitzenpolitiker des Landes verlangen ein Stopp der geplanten Koranverbrennung in Florida, die Aktion würde massive Reaktionen aus der islamischen Welt zur Folge haben. Auch US-Präsident Obama zeigt sich tief besorgt. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,716589,00.html
Ein völlig bescheuerter Kerl... leider gibts zu Viele auf der Welt davon. Der weiß doch ganz genau, wie die Reaktionen ausfallen werden.... Eine Spirale der Irren weltweit wird in Gang gesetzt.... Bloß: Wurden/werden nicht immer wieder Bibeln verbrannt? Und da gibts anschließend keine Gewalttätigkeiten von Christen..... Der Papst dürfte auch einer der am häufigsten karikierten Menschen (sorry "Stellvertreter Gottes auf Erden") sein ... hat er deshalb denn Bann gegen die Karikaturisten verhängt?
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Der Koran
Heilige Schrift der Muslime
Der Koran ist die heilige Schrift des Islam und gilt als ältestes arabisches Prosawerk. Nach muslimischem Glauben enthält er wörtliche Offenbarungen, die Allah zwischen 610 und 632 durch den Erzengel Gabriel in arabischer Sprache an den Propheten Mohammed richtete. Der Koran (von arabisch "lesen": das zu lesende Buch, das zu Rezitierende) ist für alle Muslime verbindlich. Die Gläubigen sollen den arabischen Originaltext studieren. Übersetzungen werden als Interpretation abgelehnt.
Suren
Die 114 Suren (Kapitel) wurden erst um 650 nach dem Tod Mohammeds gesammelt. Sie sind nicht chronologisch, sondern nach ihrer Länge angeordnet. Die 114. Sure enthält nur noch sechs Verse.
Fünf Pfeiler des Islam
Im Koran finden sich die fünf Pfeiler des Islam: das Glaubensbekenntnis, tägliche Gebete, das Geben von Almosen, Fasten im Monat Ramadan sowie die Wallfahrt nach Mekka . Außer religiösen Grundsätzen enthält er auch Vorschriften für moralisches Verhalten und zu bürgerlichen Pflichten.

Fläche: 652.864 km²

Bevölkerung: 26,023 Mio.

Hauptstadt: Kabul

Staatsoberhaupt:
Ashraf Ghani Ahmadsai

Regierungschef: Abdullah Abdullah

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Präsident Karzai: "Härtester Job der Welt"
Karzai und Afghanistan
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Hamid Karzai
AFP
Hamid Karzai ist der derzeit amtierende Präsident Afghanistans. Nach der ersten Phase des Afghanistan-Kriegs hatten ihn die USA und die Uno auf der Petersberger Afghanistan-Konferenz im Dezember 2001 als Regierungschef einer afghanischen Interimsregierung durchgesetzt. Die Loya Jirga wählte Karzai 2002 zum Präsidenten einer Übergangsregierung, und nach Verabschiedung einer neuen Verfassung bestimmten ihn die Afghanen 2005 in direkter Wahl zu ihrem Präsidenten. Durch den Einfluss der Warlords blieb Karzais Macht jedoch beschränkt. Zuletzt verlor er auch die Unterstützung der USA.

Hamid Karzai wurde 1957 in Kandahar geboren. Er gehört dem mächtigen Paschtunen-Stamm der Popalzai an, der mehrere afghanische Könige hervorbrachte. Karzai studierte in Indien und hielt sich immer wieder in den USA auf. Zusammen mit den Mudschahidin kämpfte er in den achtziger Jahren gegen die sowjetische Besetzung Afghanistans . Aus dem Exil in Pakistan unterstützte Karzai die Taliban zunächst, wandte sich dann aber gegen das Regime, dem auch die Ermordung seines Vaters zugeschrieben wird. Nach Beginn der amerikanischen Militäraktion in Afghanistan kehrte Karazi 2001 in seine Heimat zurück und stellte sich an die Spitze der Anti-Taliban-Bewegung in der Region Kandahar.

Präsidentschaftswahlen
dpa
Am 30. August 2009 wählten die Afghanen ihren neuen Präsidenten. Doch es kam zu massiven Fälschungen, insbesondere zugunsten Karzais. Die Auszählungsergebnisse in 210 Wahllokalen wurden anschließend für ungültig erklärt. Karzai, der sich zuvor als Sieger gesehen hatte, verfehlte nach dem um manipulierte Stimmen bereinigten Endergebnis die absolute Mehrheit: Er erreichte nur 49,67 Prozent der Stimmen.

Eine Stichwahl zwischen Karzai und Ex-Außenminister Abdullah Abdullah sollte die Entscheidung bringen. Doch der Herausforderer zog seine Kandidatur zurück mit der Begründung, es könne wie im ersten Durchgang erneut zu Unregelmäßigkeiten kommen. Die afghanische Wahlkommission rief Karzai daraufhin erneut zum Präsidenten aus.

Isaf-Einsatz
DDP
Nach Beginn des Afghanistan-Kriegs 2001 und dem Sturz der radikal-islamischen Taliban beschloss der Uno-Sicherheitsrat , eine internationale Schutztruppe im Land ( Isaf ) einzusetzen. Sie soll den Wiederaufbau Afghanistans zu einer Demokratie absichern, auch indem sie zivile Wiederaufbauteams (PRTs) schützt, von denen derzeit 26 tätig sind.

Der Einsatz war zunächst auf die Hauptstadt Kabul und deren Umgebung beschränkt und wurde bis 2006 auf das ganze Land ausgeweitet. Seit 2003 führt die Nato die Isaf. Derzeit gehören ihr mehr als 119.000 Soldaten aus 46 Nationen an, darunter auch aus Nicht-Nato-Staaten wie Australien und Neuseeland.
Deutschland übernahm 2006 das Isaf-Kommando für den Norden Afghanistans. 2007 bestellte die Bundeswehr sechs Aufklärungsflugzeuge vom Typ Tornado ab, die Luftbilder aus ganz Afghanistan für Isaf liefern. Die Bundesrepublik stellt derzeit mit mehr als 4000 Soldaten die drittgrößte Truppe nach den USA und Großbritannien.

Probleme in Afghanistan
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Da die Taliban inzwischen wieder an Stärke gewonnen haben, nehmen die militärischen Auseinandersetzungen zu. Besonders hart umkämpft ist der Osten des Landes, wo die meisten US-Soldaten stationiert sind. Die schwer kontrollierbaren Stammesgebiete Pakistans gelten als Rückzugsgebiet und Nachschubbasis der Taliban.

Die Stabilisierung Afghanistans wird durch Korruption, die bis in höchste Regierungskreise verbreitet ist, sowie durch Drogenproduktion und -schmuggel erschwert.

Opium-Wirtschaft
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Obgleich die afghanische Übergangsregierung unter Karzai im Januar 2002 den Schlafmohnanbau verboten hat, ist der Drogenanbau rasch wieder zum dominierenden Wirtschaftszweig Afghanistans geworden. Das Land ist der weltweit größte Produzent von Rohopium .

Mit Einnahmen aus dem Drogenschmuggel finanzieren die Taliban ihren Kampf gegen Karzais Regierung und die ausländischen Truppen. Die Bekämpfung ist problematisch, weil viele Menschen von dem Handel leben. Isaf -Soldaten sind inzwischen befugt, gegen Drogenhändler vorzugehen und Laboratorien zu zerstören, in denen Schlafmohn zu Opium verarbeitet wird.

Afghanistan-Krieg
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Der Afghanistan-Krieg der USA und ihrer Verbündeten war die erste große militärische Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 . Er richtete sich sowohl gegen das Terrornetzwerk al-Qaida , das für die Anschläge verantwortlich gemacht wird, als auch gegen das seit Mitte der neunziger Jahre in Afghanistan herrschende islamisch-fundamentalistische Taliban -Regime.

Die Taliban wurden bezichtigt, Osama Bin Laden und andere hochrangige Mitglieder von al-Qaida zu unterstützen und zu beherbergen.

Die erste Kriegsphase endete mit dem Fall der Hauptstadt Kabul und der Provinzhauptstädte Kandahar und Kunduz im November und Dezember 2001. Auf der Petersberger Afghanistan-Konferenz im Dezember 2001 wurde eine Interimsregierung unter Präsident Hamid Karzai eingesetzt und die Einberufung einer verfassunggebenden Loya Jirga beschlossen. Gleichzeitig erteilte der Uno-Sicherheitsrat den Nato-Staaten und mehreren Partnerländern das Isaf -Mandat zur Unterstützung des Wiederaufbaus.



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