Gewalt: Viele Tote bei Bombenanschlägen in Algerien

Die Opfer waren Polizisten, Armeeangehörige und ein Zivilist: Bei zwei Bombenanschlägen in Algerien sind mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Zeitungsberichten zufolge geriet ein Militärkonvoi in einen Hinterhalt.

Algier/Paris - Der Militärkonvoi war in der Bergregion Skikda im Osten Algeriens unterwegs, als er Zeitungsberichten zufolge in einen Hinterhalt geriet. Nach der Explosion einer Bombe beim Vorbeifahren des Konvois brachen demzufolge heftige Kämpfe zwischen den Sicherheitskräften und den Angreifern aus. Als angeforderte Soldaten zur Verstärkung eintrafen, sei ein zweiter Sprengsatz gezündet worden.

Bei dem Angriff kamen mindestens 16 Menschen ums Leben. Bei den Opfern handele es sich um acht Polizisten, drei Armeeangehörige sowie um einen Zivilisten. Zudem seien vier der mutmaßlichen Islamisten getötet worden, hieß es.

In den vergangenen Monaten gab es in der Region bereits vermehrt Attentate, darunter auch drei Selbstmordanschläge, bei denen zusammen sieben Menschen getötet und 57 weitere verletzt worden waren. Die Terrororganisation al-Qaida im islamischen Maghreb (AQMI) hatte sich zu zwei der Selbstmordanschläge bekannt.

hen/dpa/AFP

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