Nato-Einsatz Großbritannien beteiligt sich an Mission gegen Schlepper

Britische Schiffe sollen an dem Nato-Einsatz gegen Schlepper in der Ägäis beteiligt werden. Laut Premier Cameron sollen die Flüchtlinge auch von ihrer "fruchtlosen und gefährlichen" Reise abgehalten werden.

Einsatzgruppenversorger "Bonn"
DPA

Einsatzgruppenversorger "Bonn"


Der Nato-Einsatz in der Ägäis soll Informationen über kriminelle Schlepper bringen. Daran sollen sich nun auch britische Schiffe und ein Hubschrauber beteiligen. "Wir müssen das Geschäftsmodell der kriminellen Schlepper aufbrechen", teilte Premierminister David Cameron mit.

Ein weiteres Ziel des Premiers: Die Flüchtlinge müssten von ihrer "fruchtlosen und gefährlichen" Reise abgehalten werden. Der von Deutschland geführte Nato-Einsatz hatte am Sonntag begonnen.

Die Nato will bei dem Einsatz Informationen über Schlepper sammeln und diese an Griechenland, die Türkei und die EU-Grenzschutzagentur Frontex weitergeben. So sollen Schlepper aufgegriffen werden.

Am 11. Februar hatte die Nato beschlossen, die im Mittelmeer stationierte Standing Nato Maritime Group 2 für den Kampf gegen Schlepper einzusetzen. Der Start des Einsatzes hatte sich allerdings verzögert. Die Nato-Mitglieder Griechenland und Türkei waren sich zunächst über Einzelheiten bei der Nutzung der Gewässer und des Luftraums in der Ägäis uneins.

vek/AFP

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Arrows 07.03.2016
1. Türkei das Nato-Mitglied
Die Türkei ist stolzes Mitglied der NATO. Die Staaten der EU, die vor der Ägäis patrouillieren sollen ebenfalls. Deshalb wäre es doch sinnvoll die Basis der Schiffe in der Türkei zu wählen statt in Griechenland. Schiffsbrüchige könnten "zum Feierabend" in der Basis in der Türkei abgesetzt werden. Die türkische Küstenwache übernimmt den Rest. 2 Wochen und die Route ist passe´.
wahrsager26 07.03.2016
2. Mission
Bleibt zu hoffen,das die Engländer ihre Sache gut machen-ja,ich bin versucht zu sagen:weniger zimperlich ihren Auftrag durchführen....so dass klar wird,das der Seeweg nicht Mittel der Wahl sein kann!Ansonsten heißt es :abwarten..Danke
schokohase123 07.03.2016
3. Ziemlich unsinnig
Was bringt das Aufbringen und Rückführen der Flüchtlinge im Kampf gegen Schlepper? Gar nichts, da die Schlepper doch längst ihr Geld haben und nicht mit im Boot sitzen. Und trotz dieser Aktionen werden weiterhin Menschen Unsummen bezahlen und ihr Glück versuchen. Die Schleppertätigkeit muss in den Herkunftsländern bekämpft werden.
wahrsager26 07.03.2016
4. An schokohase123. Nr3
Immer wieder lese ich:muss in den Herkunftsstaaten bekämpft werden...dies und das geht nicht (ohne das man es auch nur ansatzweise versucht hätte)Warum ist das so?Es ist doch vollkommen unrealistisch,das Sie quasi in ein fremdes Land gehen und denen sagen was zu tun ist!Eher sehe ich einen Ausweg der unerfreulich klingt und auch ist:Druck erhöhen auf die Diktatoren und nicht ihre Völker aufnimmt!Und bitte nicht gleich wieder sagen :das geht aber nicht,wir müssen dje Ursachen bekämpfen!Bitte,machen Sie!Danke
From7000islands 07.03.2016
5. Schmales Gehalt
Zitat von ArrowsDie Türkei ist stolzes Mitglied der NATO. Die Staaten der EU, die vor der Ägäis patrouillieren sollen ebenfalls. Deshalb wäre es doch sinnvoll die Basis der Schiffe in der Türkei zu wählen statt in Griechenland. Schiffsbrüchige könnten "zum Feierabend" in der Basis in der Türkei abgesetzt werden. Die türkische Küstenwache übernimmt den Rest. 2 Wochen und die Route ist passe´.
Merkel würde Ihnen erklären , dass es alternativlos sei, wenn die türkische Polizei und die türkische Küstenwache aufgrund ihres schmalen Gehalts die Schlepper wohlwollend mit geöffneter Hand gewähren lassen müssen.
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