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Camp Idomeni: Flüchtling zündete sich aus Protest an

Im griechischen Flüchtlingslager Idomeni hat ein Mann aus Protest gegen die Schließung der Balkanroute versucht, sich zu verbrennen. Der Migrant kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Zwischenfall im Flüchtlingslager Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze: Ein Migrant übergoss sich mit Benzin und zündete sich an. Andere Migranten hätten die Flammen jedoch schnell löschen können, berichteten Augenzeugen griechischen Medien. Der Mann sei leicht verletzt in ein Krankenhaus in der Stadt Kilkis gebracht worden.

Bereits am Montag hatte sich in Idomeni nach Angaben aus Polizeikreisen ein Mann mit Benzin übergießen und anzünden wollen, wovon ihn andere Bewohner des Lagers aber abgehalten hätten.

Der Flüchtling, dessen Nationalität nicht bekannt ist, habe auf diese Weise gegen die Schließung der Balkanroute protestieren wollen. In Idomeni harren nach jüngsten Schätzungen des griechischen Stabs für die Flüchtlingskrise rund 13.000 Menschen aus. Sie weigern sich, in andere, besser ausgestattete Lager zu gehen und fordern immer wieder lautstark die Öffnung der Grenze zu Mazedonien.

In Griechenland angekommene Migranten sollen nun in die Türkei zurückgebracht werden. Von dort will die Europäische Union dann die gleiche Zahl von Flüchtlingen geordnet aufnehmen.

als/dpa/AFP

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