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Inselstreit im Südchinesischen Meer: Philippinen düpieren Chinas Küstenwache

Blockade: Philippiner gestikulieren in Richtung des chinesischen Schiffes Zur Großansicht
REUTERS

Blockade: Philippiner gestikulieren in Richtung des chinesischen Schiffes

Die Philippinen verteidigen eine Insel im Südchinesischen Meer, die zu einem von China beanspruchten Gebiet gehört. Trotz der Blockade durch die chinesische Küstenwache gelang es nun einem philippinischen Schiff, Vorräte und Soldaten auf das Eiland zu bringen.

Manila/Peking - Im Streit um zwei Inselgruppen im Südchinesischen Meer hat die philippinische Marine den Rivalen China düpiert: Ein Schiff mit Soldaten und Vorräten an Bord durchbrach am Samstag die Blockade der chinesischen Küstenwache und nahm Kurs auf ein von beiden Ländern beanspruchtes Eiland, das zu den Spratly-Inseln gehört. Es wird seit 1999 vom philippinischen Militär verteidigt.

Die von Reportern der Nachrichtenagentur AFP beobachtete Konfrontation dauerte etwa zwei Stunden. Später vermeldete die philippinische Armee, dass die Vorräte auf der Insel erfolgreich aufgestockt und die Soldaten durch Truppenkollegen abgelöst worden seien.

China beansprucht praktisch das gesamte Gebiet des Südchinesischen Meeres, in dem große Öl- und Gasvorkommen vermutet werden. Peking liegt daher im Konflikt mit den Asean-Staaten Philippinen, Vietnam, Brunei und Malaysia sowie mit Taiwan. Der Streit hatte bereits 1974 und 1988 zu blutigen Gefechten zwischen China und Vietnam geführt. Die Asean-Staaten werfen Peking vor, zunehmend aggressiv aufzutreten.

bim/AFP

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1. wer das geld und das militär hat hat die macht
celsius234 29.03.2014
vom wem haben die chinesen das bloss.
2. Die Asean-Staaten werfen Peking vor, zunehmend aggressiv aufzutreten.
Altesocke 29.03.2014
Vom Westen angeschaut? Warum soll nur die andere Regionalmacht 'nicht nur verteidigen, was ihnen gehoert, sondern auch, was sie haben wollen' (Frei nach Pispers)
3.
SchneiderG 29.03.2014
Zitat von normalo3006Na den Tibetern, Taiwanesen, Uiguren, Koreanern (Kim ist ein Satellit), Hong Kong Bewohnern (zunehmende Drangsalierung kritischer Journalisten) und insgesamt allen Einwohnern Chinas. Erst kommt Zensur, dann Schläger, dann Hausarrest, dann Gulag und zur Not rollen Panzer über Demonstranten. Ach ja und in der Vergangenheit waren chin. Soldaten in Korea, Vietnam und Kambodscha intenisvst im Einsatz um kommunistische Diktaturen an die Macht zu bringen. Und noch was: Wer in Asien lebt hört von ALLEN Nachbarn nur eines - die haben nackte Angst vor Pekings Allmachts-KP seit der einseitigen Ausrufung 'chinesischer Gewässer' bis direkt vor die Küsten von Japan, Brunei, Indonesien, Taiwan Philippinen und Vietnam. Rundherum wird daher hektisch aufgerüstet, selbst das traditionell un-militaristische Thailand schafft jetzt die ersten U-Boote an. So viel zum Propaganda-Märchen 'friedliches China'.
Hat "normal3006" Heute im Forum, "Chinas Präsident Xi in Deutschland: Lächeln aus sicherer Distanz" perfekt die richtige Formulierung getroffen:
4. das Photo?
China-Kenner 29.03.2014
Die Leute, die mit V winken, sind eindeutig die taiwanesischen Fischer, dessen T-Shirt auf ein Taekwanto-Club in Taiwan mit Chinesischen Langzeichen Big5 deutet. Also meiner Meinung nach, wünschen die Fischer dem vorbei schipperndem Festland-Schiffen Sieg und Glück. Die Philipinos würden dagegen vielleicht Stinckfinger zeigen.
5. Neo-Imperialist China löst Alt-Imperialist USA ab
Weltoffen 29.03.2014
Das sind die neuen Tatschen im Südchinesischen Meer. Rotchina erhebt Anspruch auf eine Vielzahl von kleinen Inseln und Atollen,die alle- weit von China entfernt- in der ökonomischen 100-Meilenzone von Vietnam, Malaysia,Philippinen, Brunei und Taiwan liegen.Nicht wenige dieser Territorien wurden von Rotchina schon okkupiert.Damit entpuppt sich China als regionaler Neo- Imperialist,während die USA unter dem Großmaul Obama Angst haben, zugunsten der zumeist westlich gesinnten Länder Stellung zu beziehen.Ja, während die USA auf dem absteigenden Ast sind,generiert sich China, bedingt durch die Milliardeninvestitionen der westlichen Welt, die inzwischen das BIP Deutschlands und Frankreichs übersteigen, zum internationalen Bullie.
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