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Interaktive Übersicht: So forscht Amerika die Welt aus

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SPIEGEL ONLINE

Staatschefs werden ausspioniert, Daten von Millionen Bürgern ausgeforscht: Die Dokumente des Whistleblowers Edward Snowden enthüllen immer mehr Details über das Ausmaß der US-Spionage. Sehen Sie eine Karte der weltweiten Überwachungsaktionen.

Hamburg - Der US-Geheimdienst NSA ist rund um den Globus aktiv. In den vergangenen Jahren haben amerikanische Spione offenbar massiv die Bürger anderer Länder ausgespäht. Auch Unternehmen, Ministerien und sogar Staatschefs wurden überwacht. Kabel wurden angezapft, Telefone überwacht, Daten ausgewertet.

Auch ein Handy von Kanzlerin Angela Merkel war offenbar nicht vor dem Zugriff der Amerikaner sicher - dieses Gerät wurde womöglich ausgespäht. Das geht aus einer geheimen Datei des US-Geheimdienstes hervor, die dem SPIEGEL vorliegt.

Die US-Botschaft in Berlin diente wohl als Horchposten: Einem als "streng geheim" eingestuften NSA-Papier aus dem Jahr 2010 zufolge operierte von hier aus eine spezielle Überwachungstruppe mit dem Namen Special Collection Service (SCS).

Weltweit sind diese Abhörprofis an rund 80 Standorten aktiv. Allein in Europa haben sie 19 Basen, etwa in Paris, Madrid, Rom, Prag und Genf.

Eine deutsche Delegation trifft sich am Mittwoch im Weißen Haus mit hochrangigen US-Regierungsvertretern, um die Vorwürfe aufzuklären. Auch Geheimdienstdirektor James Clapper wird anwesend sein. Er ging am Dienstag bei einer Kongressanhörung schon in die Offensive und verteidigte die Arbeit seiner Abhörprofis.

Nur eine handverlesene Gruppe von Staaten ist von den Spionageaktivitäten der NSA ausgenommen. Es sind die Länder, die die NSA den sogenannten Fünf-Augen-Nationen zurechnet: Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland.

Sehen Sie auf der Karte, aus welchen Ländern die NSA Daten sammeln konnte und wo die Abhörprofis besonders aktiv waren oder sind. Die Karte stützt sich unter anderem auf die bislang durch den Whistleblower Edward Snowden zur Verfügung gestellten Informationen.

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insgesamt 50 Beiträge
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1. Terrorgefahr ist wohl kein Grund zur Spionage
GoaSkin 30.10.2013
Wenn man sich die Karte anschaut, merkt man schnell, dass die gesamte arabische Halbinsel ein grauer Fleck ist - einschließlich dem Irak. Ob Europa wohl die größere Bedrohung durch islamistischen Terrorismus ist, mit dem man die Überwachungsaktion zu rechtfertigen versucht?
2.
Trondesson 30.10.2013
Hm, nach dieser Karte wäre es wirklich interessant, zu wissen, was Snowden *noch nicht* veröffentlicht hat...
3. Geheimdokumente
pragmat 30.10.2013
Zitat von sysopSPIEGEL ONLINEStaatschefs werden ausspioniert, Daten von Millionen Bürgern ausgeforscht: Die Dokumente des Whistleblowers Snowden enthüllen immer mehr Details über das Ausmaß der US-Spionage. Sehen Sie eine Karte der weltweiten Überwachungsaktionen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/interaktive-uebersicht-so-forscht-amerika-die-welt-aus-a-930477.html
Snowden hat nach eigenen Angaben keine Geheimdokumente mit nach Moskau gebracht. Damit dürften die Enthüllungen von SPON dem Reich der Märchen angehören. Weitere Kommentare überflüssig.
4. In 20 Jahren...
spon-facebook-10000069547 30.10.2013
werden mir die Leute glauben. Der Terrorismus wurde erfunden, es passt dafuer zu gut in die Karten der USA. Sie konnten sich damit schon so oft rechtfertigen...
5. Kartengenauigkeit?
source77 30.10.2013
Sehe ich das richtig? Die USA spionierten nicht in Osamas Heimat Saudi Arabien, noch in Jemen, und auch nirgendwo auf dem afrikanischen Kontinent? Das kann doch nicht richtig sein.
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Staats- und Regierungschef: Barack Obama

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