Irak Al-Qaida bekennt sich zu Blutbad an syrischen Soldaten

Bei einer Attacke Anfang März waren 48 syrische Soldaten im Irak gestorben - nun hat sich al-Qaida zu der brutalen Tat bekannt. Die Kämpfer hatten sich über die Grenze ins Nachbarland geflüchtet. Auf dem Rückweg wurde ihr Konvoi angegriffen.


Damaskus - Die Qaida-Organisation Islamischer Staat im Irak ist für die Tötung von 48 syrischen Soldaten im Irak Anfang des Monats verantwortlich. In einer am Montag auf dschihadistischen Internetseiten veröffentlichten Erklärung bekannte sich die irakische Gruppe zu dem Angriff.

Die syrischen Soldaten waren amtlichen irakischen Angaben zufolge nach heftigen Kämpfen mit Aufständischen bei Dscharubija über die Grenze in den Westen des Irak geflohen. Sie wurden dort aufgegriffen und von den irakischen Behörden aus der Provinz Ninive zunächst in die Hauptstadt Bagdad gebracht.

Der Überfall auf ihren Konvoi ereignete sich am 4. März in der Provinz Anbar auf dem Rücktransport nach Syrien. Bei dem Angriff wurden auch neun irakische Wachleute getötet.

Die Agentur Sumeria News hatte damals gemeldet, die Opfer seien nahe der syrischen Grenze in einen Hinterhalt geraten. Laut den Angaben wollten die irakischen Soldaten die Syrer über den Grenzübergang al-Kaim zurück in ihre Heimat schicken, als sie angegriffen wurden.

jok/AFP



insgesamt 21 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
kolibri73 11.03.2013
1. Das also sind die...
vom westen bewaffneten und gepaeppelten kampfgruppen gegen assad?!sieht fatal nach denselben fehlern aus,die man schon in afghanistan und im irak begangen hat: es gibt also gute boese und boese boese! von wegen buergerkrieg...
darthkai 11.03.2013
2. optional
Soviel Ehrlichkeit muss belohnt werden. Die NATO muss diesen heroischen Freiheitskämpfern(TM) umgehend bessere Waffen liefern.
maliperica 11.03.2013
3. Ein System des kontrollierten Chaos entsteht
Zitat von sysopBei einer Attacke Anfang März waren 48 syrische Soldaten im Irak gestorben - nun hat sich al-Qaida zu der brutalen Tat bekannt. Die Kämpfer hatten sich über die Grenze ins Nachbarland geflüchtet. Auf dem Rückweg wurde ihr Konvoi angegriffen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-al-qaida-bekennt-sich-zu-blutbad-an-syrischen-soldaten-a-887989.html
Bürgerkriege, Drogenhandel, Mafia, Prostitution, Menschenhandel, Bestechung und Korruption, alles das ist ein System das gewollt wird und dezentralisiert gebaut wird um auf höheren Ebene eine strukturelle Steuerung zu bekommen. Die Politik versagt gewaltig, baut sich etwas was vor was ungeahnte Folgen in Zukunft bekommen wird.
shishi88 11.03.2013
4. offene Fragen
Die Opfer waren in einen Hinterhalt geraten. Die Täter waren also vorab informiert. Für sachdienliche Hinweise zu folgenden Fragen wäre ich dankbar: 1. Waren die syrischen Soldaten zum Zeitpunkt ihrer Tötung (Ermordung) bewaffnet oder unbewaffnet? 2. Welche Anhaltspunkte gibt es, dass die Qaida-Organisation "Islamischer Staat im Irak" von Geheimdienst/en mit Aufklärungsdaten und Informationen versorgt wird? Wenn ja, um welche Geheimdienste handelt es sich?
alexzapark 11.03.2013
5. Wurden die Kämfer
in Jordenien ausgebildet ? :=)
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.