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Irak: Drei in Bagdad entführte US-Bürger wieder frei

Einen Monat lang waren drei US-Bürger im Irak in den Händen von Entführern. Nun sind die Geiseln in Bagdad befreit worden.

Drei US-Bürger, die vergangenen Monat in der irakischen Hauptstadt Bagdad verschleppt wurden, sind wieder frei. Das US-Außenministerin dankte der irakischen Regierung für die Mithilfe bei der Befreiung.

Aus informierten Kreisen in Bagdad hieß es, dass eine zum irakischen Geheimdienst gehörende Einheit die US-Bürger befreit habe. Unklar war weiter, wer hinter der Entführung stand.

Auch zur Identität der Entführten machte das US-Außenministerium keine Angaben. Vergangenen Monat hatten Vertreter der irakischen Sicherheitskräfte gesagt, dass die Männer aus einer "verdächtigen Wohnung" im Stadtteil Dura verschleppt worden seien, in der es um "Trinken und Frauen" gegangen sei. Die Formulierung legt nahe, dass es sich um ein Bordell gehandelt haben könnte.

Hinter der Tat wurden schiitische Milizionäre vermutet, die wiederholt Bordelle und Verkaufsstellen für Alkohol angegriffen haben. Die Regierung in Bagdad arbeitet mit den Milizen beim Kampf gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) zusammen. Allerdings werden ihnen immer wieder Entführungen, Hinrichtungen und die Zerstörung von Eigentum vorgeworfen. In den vergangenen Monaten wurden im Irak Dutzende Ausländer verschleppt, um Lösegeld zu erpressen.

syd/AFP/AP

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Fläche: 434.128 km²

Bevölkerung: 34,776 Mio.

Hauptstadt: Bagdad

Staatsoberhaupt: Fuad Masum

Regierungschef: Haidar al-Abadi

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