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Irak: Studie spricht von 39.000 Toten seit Kriegsbeginn

Wie viele Menschen im Irak seit Kriegsbeginn getötet wurden, kann nur geschätzt werden. Eine neue Studie geht davon aus, dass seit dem US-geführten Einmarsch etwa 39.000 Einheimische getötet wurden.

Trauer im Irak: Knapp 40.000 Tote seit Kriegsbeginn
AFP

Trauer im Irak: Knapp 40.000 Tote seit Kriegsbeginn

Genf - Das Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien legte nun seine Zahlen vor. Diese liegen mit 39.000 Toten höher als die in bisherigen Untersuchungen.

Der öffentliche "Iraqi Body Count" geht dagegen von 25.814 getöteten irakischen Zivilisten aus. Grundlage sind hier mindestens zwei übereinstimmende Berichte, die in unterschiedlichen Medienorganen erschienen.

Die Berechnung des Genfer Instituts beruhe auf einer genauen Analyse der Daten des britischen Medizin-Fachblattes "The Lancet", das 100.000 zusätzliche Tote durch verschiedene Ursachen seit März 2003 festgestellt hatte, hieß es.

Offizielle irakische Zahlen über die Toten aus dem Krieg sind nicht veröffentlicht worden. Die Zahl der Toten auf Seiten der US-geführten Truppen liegt derzeit bei 1937.

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