Bagdad - Bei Anschlägen in mehreren irakischen Städten sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Zudem wurden bei den Attentaten in der Hauptstadt Bagdad, in Kirkuk, Tus Churmatu, Samarra und Nassirija nach Angaben der Behörden mehrere Dutzend Menschen verletzt.
Zwei Autobomben explodierten bei einem Kontrollpunkt am Flughafen der Hauptstadt. Dabei starben mindestens zwei Personen. Zudem sprengte sich ein Selbstmordattentäter mit seinem Fahrzeug vor einem Polizeiposten in die Luft. Bisher bekannte sich niemand zu den Anschlägen.
Im Irak kämpfen sunnitische Islamisten und der örtliche Qaida-Ableger gegen die schiitisch dominierte Regierung von Nuri al-Maliki. Zehn Jahre nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Saddam Hussein gewinnen die Islamisten von al-Qaida immer mehr an Stärke, besonders in der Wüste im Westen des Landes an der Grenze zu Syrien.
Am Samstag stehen Kommunalwahlen im Irak an. Die Abstimmung gilt vor der Parlamentswahl im kommenden Jahr als Test, ob sich Maliki gegen Rivalen aus beiden Volksgruppen durchsetzen kann.
ler/Reuters/dpa
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