Iran Ahmadinedschad spricht Israel Existenzrecht ab

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat seine Drohungen gegen Israel erneuert. Das "zionistische Regime" habe in der Region des Nahen Ostens keinen Platz.


Teheran - Donnernde Worte des iranischen Präsidenten: Anlässlich des Krieges im Gaza-Streifen hat Mahmud Ahmadinedschad dem Staat Israel erneut das Existenzrecht abgesprochen. Das "zionistische Regime" habe in der Region des Nahen Ostens keinen Platz, sagte Ahmadinedschad am Donnerstag.

Die Kämpfe im Gaza-Streifen seien eine große Lektion für alle und zeigten Verzweiflung und Niederlage des Regimes, sagte der Präsident weiter. Auch Unterstützer Israels müssten inzwischen einsehen, dass die Koexistenz nicht möglich sei.

Ahmadinedschad nannte Israel nicht beim Namen, sondern sprach wie gewöhnlich nur abfällig vom "zionistischen Regime". Ahmadinedschad hat Israel bereits wiederholt gedroht und das Existenzrecht des Staates in Frage gestellt.

Iran unterstützt auch die libanesische Hisbollah und die radikal-islamische Hamas im Gaza-Streifen, die gegen Israel kämpfen.

ler/AP



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