Nach Anschlägen in Teheran Iran bombardiert IS-Stellungen in Syrien

Es sei die Rache für die Anschläge von Teheran: Die iranischen Revolutionsgarden haben mit Raketen IS-Stellungen im Osten Syriens angegriffen.

"IS Terroristen" in Deir ez-Zor (Syrien)
DPA

"IS Terroristen" in Deir ez-Zor (Syrien)


Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben am Sonntagabend Raketen auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien abgefeuert. Die Angriffe auf die Basis der Terroristen in Deir ez-Zor sei "die Rache" für die IS-Terroranschläge am 7. Juni in Teheran, so die IRGC in einer Presseerklärung. Das berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim.

Bei den Angriffen mit Bomben und Schusswaffen auf das Parlament und das Grabmal von Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Khomeini waren Anfang Juni nach offiziellen Angaben 17 Menschen getötet worden - 40 Menschen wurden verletzt. Nach Angaben des iranischen Sicherheitsrates waren die sechs Attentäter Iraner. Die Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) hatte die Anschläge für sich reklamiert.

Der Drahtzieher der Anschläge von Teheran ist nach Angaben der iranischen Regierung von Sicherheitskräften getötet worden. Zudem kam es zu zahlreichen Festnahmen.

Bei den Anschlägen in Teheran hatten sechs Terroristen das Parlament und das Mausoleum des Revolutionsführers Ajatollah Ruhollah Khomeini angegriffen. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) reklamierte anschließend die Taten für sich.

koe/dpa/AP

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