Umstrittenes Nuklearprogramm: Iran präsentiert 16 Standorte für neue Atomkraftwerke

Atomkraftwerk in Buschehr: Mehrere neue Anlagen geplant Zur Großansicht
AP/ Mehr News

Atomkraftwerk in Buschehr: Mehrere neue Anlagen geplant

Innerhalb von 15 Jahren sollen mehrere Atomkraftwerke in Iran entstehen - jetzt hat das Regime geeignete Orte ausgewählt. Offiziell geht es bei dem umstrittenen Programm um Stromproduktion. Internationale Beobachter sind skeptisch.

Teheran - Wenige Tage vor neuen Atomgesprächen hat Iran 16 Orte vorgestellt, die für den Bau neuer Atomanlagen geeignet sind. Wesentliche Kriterien bei der Auswahl sei die Sicherheit vor Erdbeben und militärischen Luftangriffen gewesen, wurde im staatlichen Fernsehen mitgeteilt.

Der Plan sieht vor, innerhalb von 15 Jahren mehrere neue Anlagen zu schaffen, um den steigenden Strombedarf des Landes zu decken. Dabei helfen könnte ein umfangreicher Uranium-Fund, von dem der Fernsehsender berichtet. Dadurch würden die Reserven des Landes auf 4400 Tonnen steigen.

Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna seien die Vorräte in südlichen Küstenregionen entdeckt worden. Eine unabhängige Bestätigung steht aus. Bislang waren westliche Regierungen davon ausgegangen, dass die Uran-Vorkommen in Iran bereits knapp sind.

Dreitägiges Militärmanöver gestartet

Im Zuge der gestiegenen Spannungen wegen seines umstrittenen Atomprogramms hat Iran in den vergangenen Monaten seine Militärmanöver intensiviert. Nun kündigte das Land dreitägige Übungen bei Sirdschan im Süden des Landes an. Ziel sei es, die militärische Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten.

Der Westen verdächtigt die iranische Regierung, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms heimlich am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Israel und die USA haben deshalb auch Militärschläge gegen iranische Atomanlagen nicht ausgeschlossen. Teheran weist die Vorwürfe zurück und droht seinerseits mit einem Einsatz seiner Raketen, die nach Angaben des Militärs 2000 Kilometer weit bis nach Israel fliegen können. Vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass die Technologie für die Urananreicherung in Iran zuletzt stark verbessert wurde.

Laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) verfügte der islamische Staat im Februar 2013 über 167 Kilogramm hochangereicherten Urans. Von hochangereichertem Uran spricht man, wenn der Anteil des Isotops U-235 bei 20 und mehr Prozent liegt. Diese Art von Uran kann relativ einfach auf über 80 Prozent angereichert werden, das für den Bau einer Atombombe notwendig wäre.

In Almaty, der früheren Hauptstadt von Kasachstan, will die sogenannte 5+1-Gruppe aus den fünf ständigen Mitgliedern des Uno-Sicherheitsrates und Deutschland am Dienstag neue Gespräche mit Iran über das Atomprogramm aufnehmen. Dabei soll Teheran auch ein neues Angebot unterbreitet werden.

sto/AP/dpa

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insgesamt 44 Beiträge
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1. Das grundsätzliche Problem ist,
pennpatrik 23.02.2013
... dass der Besitz der A-Bombe verbunden mit Langstreckenträgerraketen die einzige Möglichkeit ist, sich vor einem USAmerikanischen Überfall zu schützen
2. Atomwaffenspeervertrag
veleg 23.02.2013
Zitat von sysopAP/ Mehr NewsInnerhalb von 15 Jahren sollen mehrere Atomkraftwerke in Iran entstehen - jetzt hat das Regime geeignete Orte ausgewählt. Offiziell geht es bei dem umstrittenen Programm um Stromproduktion. Internationele Beobachter sind skeptisch. http://www.spiegel.de/politik/ausland/iran-plant-neue-atomkraftwerke-aus-a-885177.html
Laut Atomwaffenspeervertrag sind die U.S.A. verpflichtet dem Iran beim Bau von Atomkraftwerken zu helfen. Warum sollte der Iran sich an seinen Teil der Abmachung halten wenn die U.S.A. ihren Teil nicht einhalten. Wenn die U.S.A. immer mit internationalem Mist kommen sich aber nicht an internationale Verträge halten machen sie sich doch nur unglaubwürdig. Deutschland hat bis in die 70er geholfen. Der Witz ist ja auch dass die U.S.A. immer auf der Einhaltung von Verträgen aus der Zeit des Schar bestehen, selbst aber sagen dass der neue Verhandlungspartner kein Recht hat auf alte Verträge zu bestehen.
3.
Zaunsfeld 23.02.2013
Naja. Lasst sie doch mal bauen. Die AKWs werden dann wahrscheinlich aus Pappe und Sperrholz bestehen und grau angestrichen. Den Rest erledigt Photoshop. Der Iran hat es doch noch nicht mal geschafft, ein einziges AKW zu bauen. Die erste Hälfte hat Siemens mit fast ausschließlich eigenen Arbeitern gebaut und den Rest haben die Russen ebenfalls mit eigenen Mitarbeitern gebaut. Der Iran mag es schaffen, einfach radioaktives Material hochanzureichern, was dann im Prinzip auch für den Bombenbau geeignet ist. Das ist technisch vergleichsweise einfach. Aber der Iran ist einfach technisch gar nicht in der Lage, selbst kommerzielle AKWs zu bauen. Die sind als Gesamtsystem einfach wesentlich komplexer ... zu komplex für ein Land auf dem technischen Stand des Irans. Wenn das so einfach wäre, hätte Nordkorea schon längst keine Probleme mehr mit seiner Stromversorgung, obwohl sie schon vor fast 10 Jahren ihren ersten Atomsprengkopf gezündet haben. Der Iran kann ja nicht mal selbst Transformatoren oder Treibstoffraffinerien bauen, sondern ist dafür auf Importe angewiesen ... aber kommerzielle AKWs bauen wollen ... schön weiterträumen.
4. Und falls der Iran auch nur...
Duzend 23.02.2013
Zitat von sysopAP/ Mehr NewsInnerhalb von 15 Jahren sollen mehrere Atomkraftwerke in Iran entstehen - jetzt hat das Regime geeignete Orte ausgewählt. Offiziell geht es bei dem umstrittenen Programm um Stromproduktion. Internationele Beobachter sind skeptisch. http://www.spiegel.de/politik/ausland/iran-plant-neue-atomkraftwerke-aus-a-885177.html
...mit der Elektrizität eines einzigen tatsächlich funktionierenden Atomkraftwerkes in einem einzigen 1-Personen-Haushalt eine einzige Kaffeemühle antreibt, hat er schon mehr von seiner Ankündigung, es gehe ihm um den energietechnischen Teil der Nukleartechnik, wahrgemacht als andere zuvor. Überschüssige Spannung fliesst dann gegebenenfalls in die zu Tarnungszwecken aufzubauende Filmindustrie - Fordowood eben.
5. Nachrichten für Laien
britneyspierss 23.02.2013
Der Bau eines AKW erfordert neben Planung durch int.vernetzte Top-Physiker jahrelange Bauzeit,hochspezialisierte Technologie,ca.5 Mrd. € an Mitteln und technisches Know how.Selbst Russland wird z.Z. nicht auf die Idee kommen dem Iran 16 Akw's hinzusetzen. Und schon gar nicht binnen 15 Jahren was 1 komplettes AKW pro Jahr wäre.Für wie bloed hält das iranische Regime sein Volk um ihm solche Nachrichten in den 20:00 Uhr Nachrichten weiss zu machen? Oder den Westen?
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Fläche: 1.648.195 km²

Bevölkerung: 74,962 Mio.

Hauptstadt: Teheran

Staatsoberhaupt und Religionsführer:
Ajatollah Ali Chamenei

Staats- und Regierungschef:
Hassan Rohani

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Uran und Atomwaffen
Uran
Uran eignet sich sowohl für die Energiegewinnung als auch für den Einsatz in Atomwaffen. Entscheidend ist der Grad der Anreicherung. Der Ausgangsstoff Uranerz besteht zu rund 99,3 Prozent aus Uran 238; das spaltbare Uran 235 macht nur etwa 0,7 Prozent aus. Für die Nutzung in Kernreaktoren muss der Anteil von Uran 235 auf drei bis fünf Prozent gesteigert werden, für eine Atombombe ist ein Anreicherungsgrad von mindestens 85 Prozent notwendig.
Anreicherung
Uranerz wird nach dem Abbau zunächst zu einem gelblichen Pulver verarbeitet, dem sogenannten Yellowcake. Es dient zur Herstellung von Brennelementen für Reaktoren, kann aber zwecks Anreicherung auch in Uran-Hexafluorid (UF6) umgewandelt werden, das bis 56 Grad Celsius in kristalliner Form vorliegt und darüber gasförmig ist.

Die meisten Anreicherungsanlagen weltweit basieren auf der Gasdiffusion: Gasförmiges Uran-Hexafluorid wird durch halbdurchlässige Membrane gepresst, wobei sich das Uran 235 vom Rest trennt. Das Verfahren gilt inzwischen jedoch aufgrund seines hohen Energiebedarfs als veraltet.

Eine modernere Methode ist die Gaszentrifuge, an der auch in Iran experimentiert wird. Bei ihr macht man sich den Massenunterschied zwischen beiden Uran-Isotopen zunutze: Wird Uran-Hexafluorid in die Zentrifugen gegeben, sammeln sich die schwereren Uran-238-Moleküle bei bis zu 70.000 Umdrehungen pro Minute außen in den Zylindern, die Uran-235-Moleküle bleiben innen.
Einsatz in Atomwaffen
Für den Einsatz in Kernreaktoren genügt es bereits, wenn Uran 235 zu drei bis fünf Prozent in den Brennelementen angereichert ist. Ab 20 Prozent ist von hochangereichertem Uran die Rede. Für eine Atombombe ist ein Anreicherungsgrad von mindestens 80 Prozent erforderlich, da sonst eine zu große Uranmenge notwendig wäre.

Uran 235 kam in der ersten jemals eingesetzten Atombombe, die am 6. August 1945 Hiroshima zerstörte, als Sprengstoff zum Einsatz. Die Sprengkraft lag bei rund 13 Kilotonnen TNT. Die Bombe, die drei Tage später auf Nagasaki abgeworfen wurde, erreichte 20 Kilotonnen TNT. In ihr kam allerdings nicht Uran zum Einsatz, sondern Plutonium 239, das per Neutronenbeschuss in Brutreaktoren aus Uran 238 gewonnen wird.
Fotostrecke
Iran: Der Streit um das Atomprogramm

Irans Atomprogramm
Streit
AP
Iran unterzeichnete 1968 den Sperrvertrag für Atomwaffen . Dieser erlaubt die zivile Nutzung von Nuklearenergie und die dafür notwendige Forschung einschließlich der Urananreicherung .

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit Sitz in Wien kontrolliert die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags; sie erstellt regelmäßig Berichte über das iranische Atomprogramm .

Der Uno-Sicherheitsrat hat in seiner Resolution 1696 vom 31. Juli 2006 Iran erstmals aufgefordert, die Anreicherung von Uran einzustellen; Teheran weigert sich unter Berufung auf den Atomwaffensperrvertrag.

Als Vermittler tritt seit einigen Jahren auch die "EU-Troika" auf, bestehend aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland.

Anlagen
Arak : geplanter Schwerwasserreaktor
Buschehr : Atomkraftwerk, im Mai 2011 nach mehrfachen Terminverschiebungen in Betrieb genommen - zunächst zu Testzwecken. Im September 2011 ging der Reaktor in Regelbetrieb, allerdings noch nicht auf voller Leistung
Isfahan : Forschungsreaktor
Jasd: Uranminen
Natans : Anlage zur Urananreicherung, angeblich mit 6000 Zentrifugen in Betrieb. Im Herbst 2009 gab Iran bekannt, nahe der Stadt Ghom eine zweite Anlage zur Urananreicherung zu besitzen.
Teheran : Forschungsreaktor
Geschichte
1974: Unter Beteiligung von Siemens beginnt bei Buschehr der Bau eines Kernkraftwerks.
1979: Nach der Revolution und der Ausrufung der Islamischen Republik wird das Atomprogramm nicht weiter betrieben.
1980-1988: Im Irak-Iran-Krieg wird der Atomreaktor in Buschehr mehrfach bombardiert und dabei schwer beschädigt.
Neunziger Jahre: Deals auf dem Schwarzmarkt mit Abdul Qadir Khan , Pakistans "Vater der Atombombe"
1995: Abkommen mit Russland zum Wiederaufbau des Atomreaktors von Buschehr
2002: Iranische Oppositionelle im Exil berichten über ein geheimes Atomprogramm.
2003: Iran unterzeichnet das Zusatzprotokoll zum Atomwaffensperrvertrag (bislang aber nicht vom Parlament ratifiziert).
2006: Der Uno-Sicherheitsrat verlangt in seiner Resolution 1696 erstmals den Stopp der Urananreicherung .
Juli 2008: Iran droht bei einem Angriff auf seine Atomanlagen mit militärischen Gegenschlägen. Das Regime testet Schahab-3-Raketen, die auch Ziele in Israel erreichen könnten.
November 2008: Iran hat nach eigenen Angaben die Zahl seiner für die Urananreicherung benötigten Zentrifugen auf 5000 erhöht.
Juni 2009: Iran hat laut Internationaler Atomenergiebehörde IAEA weitere tausend Gaszentrifugen im Atomzentrum Natans in Betrieb genommen und bisher knapp 1,4 Tonnen niedrig angereichertes Uran produziert.
Mai 2010: Nach Verhandlungen mit dem brasilianischen Präsidenten Lula und dem türkischen Regierungschef Erdogan erklärt sich Iran bereit, schwach angereichertes Uran im Ausland zu tauschen. Wenig später kündigt Teheran an, an der umstrittenen Urananreicherung auf 20 Prozent festhalten zu wollen.
Juni 2010: Der Uno-Sicherheitsrat, die EU und die USA beschließen neue Sanktionen gegen Teheran. US-Präsident Obama spricht von den bisher härtesten Sanktionen überhaupt - doch Beobachter bleiben skeptisch, ob die Strafmaßnahmen Erfolg bringen.
Sanktionen
REUTERS
Uno-Sanktionen: Verbot von Waffen- und Nuklearhandel, Einfrieren von Konten, Reisebeschränkungen, verhängt in Resolution 1737 (23.12.2006), Resolution 1747 (24.03.2007), Resolution 1803 (03.03.2008)

Sanktionen der USA: Vollständiger Handels- und Investitionsboykott, beruhend auf Executive Order 12959 von 1995, neue Sanktionen im Juni 2010

Sanktionen der EU: Einschränkungen für Handel und Investitionen, Einfrieren von Vermögen, Reisebeschränkungen, beruhend auf Verordnung (EG) Nr. 423/2007 des Rates (19.04.2007)

Nahost
dpa
Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad erklärt, das israelische "Besatzungsregime" müsse "aus den Annalen der Geschichte verschwinden".
Israelische Politiker, darunter auch Kabinettsmitglieder, sprechen sich für präventive Militärschläge gegen Iran aus.
Personen
Said Dschalili , Atomunterhändler seit Oktober 2007
Yukiya Amano , Generaldirektor der IAEA
Der Verhandlungspoker um die Urananreicherung
Oktober 2009: Vertreter Irans, Deutschlands und der fünf Vetomächte im Sicherheitsrat kommen zu Atom-Gesprächen in Genf zusammen.
November 2009: Die IAEA kritisiert in einer Resolution die jahrelang geheim gehaltene iranische Urananreicherungsanlage bei Ghom. Teheran reagiert mit der Ankündigung, zehn neue Uran-Anlagen zu bauen.
Dezember 2009: Iran testet die Mittelstreckenrakete Sedschil 2. Diese habe größere Zielgenauigkeit als das Vorgängermodell Schahab 3.
2. Februar 2010: Ahmadinedschad zeigt sich bereit, auf einen Vorschlag der IAEA einzugehen, der eine Anreicherung iranischen Urans auf 20 Prozent im Ausland vorsieht. Wenige Tage später rudert er wieder zurück.
7. Februar 2010: Iran verkündet, man habe niedrig angereichertes Uran von 3,5 auf 20 Prozent gebracht und sei in der Lage, es auf 80 Prozent anzureichern. Damit könnten Atomwaffen hergestellt werden.
11. Februar 2010: US-Präsident Barack Obama kündigt als Reaktion umfangreiche neue Sanktionen gegen Iran an.
1. April 2010: Nach langem Widerstand gegen neue Sanktionen ist China bereit, sich an den Verhandlungen über den Text einer verschärften Uno-Resolution zu beteiligen.
25. April 2010: Zur Abwehr neuer Sanktionen besucht Irans Außenminister Manutschehr Mottaki Österreich. Gespräche mit dem Chef der IAEA, Yukija Amano, und Österreichs Außenminister Michael Spindelegger bringen jedoch keinen Durchbruch.
17. Mai 2010: Nach Verhandlungen mit Brasilien und der Türkei lenkt Iran ein und will Uran im Ausland anreichern lassen. Doch die internationale Gemeinschaft reagiert skeptisch auf die Ankündigung.
9. Juni 2010: Der Uno-Sicherheitsrat beschließt schärfere Sanktionen gegen Iran. Sie beinhalten weitere Hürden für die iranische Finanzbranche und eine Ausweitung des Waffenembargos. Auch die USA und die EU setzen schärfere Maßnahmen gegen Iran in Kraft.
Januar 2011: Die Atomgespräche zwischen Iran und den westlichen Mächten in Istanbul scheitern. Teheran hatte weiterhin "ein Recht auf Urananreicherung" gefordert.