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Kampf gegen IS: USA schicken 1500 weitere Soldaten in den Irak

Die USA verstärken ihre Ausbildungshilfe für die Gegner der Terrormiliz IS im Irak deutlich. Die Regierung in Bagdad soll darum gebeten haben.

Washington - Die USA verdoppeln im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat (IS)" ihre Truppenpräsenz im Irak. In den kommenden Monaten sollen dazu 1500 zusätzliche Soldaten in das Land verlegt werden, teilte Pentagonsprecher John Kirby mit. Ihre Aufgabe: Irakische Sicherheitskräfte beraten und ausbilden. Kämpfen sollen sie nicht, sagte Kirby.

Über das Land verteilt sollen zahlreiche Ausbildungslager entstehen. Die ersten zusätzlichen Einheiten sollen den Angaben zufolge in den kommenden Wochen verlegt werden. Einige Militärberater würden in der besonders umkämpften westirakischen Provinz Anbar zum Einsatz kommen, hieß es. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hatte den Angaben zufolge die Aufstockung der Kräfte empfohlen, nachdem die Regierung in Bagdad darum gebeten haben soll.

Die USA fliegen gemeinsam mit internationalen Partnern Luftangriffe auf die IS-Miliz in Syrien und im Irak. Die Entsendung von Kampftruppen schloss Obama aber kategorisch aus. Stattdessen sollen verbündete Ortskräfte ausgebildet und bewaffnet werden, um die Dschihadisten am Boden zurückzudrängen. Im Irak sind das die Regierungstruppen und die Kurden, in Syrien die gemäßigten Rebellen.

jbe/dpa/AFP

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