Irak US-Luftwaffe greift Treffen von IS-Führern an

Die US-Luftwaffe hat nach Angaben des Außenministeriums mit Luftschlägen ein Treffen von Anführern der Terrormiliz "Islamischer Staat" angegriffen. Ein Konvoi soll zerstört worden sein.

US-Luftschlag gegen den IS (Archiv): Heftige Explosionen
AFP

US-Luftschlag gegen den IS (Archiv): Heftige Explosionen


Bagdad - Im Irak sind weitere Luftangriffe gegen die Milizen des "Islamischen Staats" (IS) geflogen worden. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte offiziell, dass es einen Luftschlag der USA und ihrer Verbündeten gegen ein Treffen von IS-Anführern gab. Der Angriff soll demnach in der Nähe von Mossul stattgefunden haben, wie die "New York Times" berichtet. Bei dem Angriff sollen zehn bewaffnete Trucks zerstört worden sein, sagte Colonel Patrick Ryder, Sprecher des Militärs.

Laut "Washington Post" haben Bewohner der Stadt Mossul von heftigen Explosionen berichtet. Die Stadt mit 1,5 Millionen Einwohnern wurde im Juni von IS-Kämpfern eingenommen.

Zwei irakische Beamte sagten, es sei zudem ein Angriff in der Nähe der Stadt Qaim geflogen worden. Dabei seien viele militante Kämpfer des IS getötet worden. Ob der selbst ernannte IS-"Kalif" Abu Bakr al-Baghdadi dabei verletzt oder getötet worden war, war bislang noch unklar. Das US-Verteidigungsministerium teilte mit, es sei unklar, ob Abu Bakr al-Baghdadi überhaupt zugegen gewesen sein soll.

Zuvor war bekannt geworden, dass am Samstag zwölf Menschen durch Autobomben im Irak gestorben waren. In jüngster Vergangenheit wurden derartige Attentate von Kämpfern der Extremistenmiliz " Islamischer Staat" (IS) verübt, die große Teile des Irak beherrscht.

kha/Reuters



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insgesamt 2 Beiträge
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stowolle 09.11.2014
1. Hoffen....
Die Eliminierung der Galionsfigur des Terrorkalifats, des selbsternannten "Kalif" al-Baghdadi, bedeutet nicht den Zusammenbruch des "Islamischer Staat". Dennoch wäre es wünschenswert, dass sich die Nachricht vom Tod des Terrorfürsten bestätigt. Die Signalwirkung wäre enorm - kein Zweifel.
erolboran 09.11.2014
2. demnach
Heute ist immer alles "demnach", nicht nur im Spiegel, aber vor allem dort. Diese inflationär gebrauchte Vokabel nervt mich mittlerweile derart, dass mir die Inhalte der einzelnen Berichte abhanden kommen.
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