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Libyen: IS-Ableger nimmt zwei Ölfelder ein

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AFP/ WELAYAT TARABLOS

IS-Terroristen in Libyen (Archiv): Die Extremisten kontrollieren größere Gebiete

Libysche Islamisten haben zwei Ölfelder im Norden des Landes eingenommen und ein drittes angegriffen. Die Bewacher der Anlagen sind geflüchtet.

Tripolis - Militante Islamisten haben im Norden Libyens zwei Ölfelder eingenommen. Nach Angaben eines Sprechers des Sicherheitsdienstes für die Ölindustrie des Landes hätten heftige Angriffe der Extremisten seine Soldaten zur Flucht gezwungen.

Die beiden Ölfelder Mabruk und Bahi liegen rund 170 Kilometer südlich der Stadt Sirte, die unter Kontrolle des libyschen IS-Ablegers steht. Der Sprecher teilte mit, dass die Dschihadisten noch ein drittes Ölfeld angriffen. Die Bewacher der Anlagen hätten sich zuvor von den Ölfeldern zurückgezogen, weil sie nicht ausreichend bewaffnet gewesen seien.

Mabruk ist eines der größten Ölfelder des Landes. Die Produktion dort liegt allerdings seit Wochen brach. Bewaffnete hatten das Ölfeld nach Angaben der Nachrichtenseite "Libya Herald" bereits vor einem Monat angegriffen und vier Wachsoldaten getötet.

In Libyen ringen seit Wochen zwei verfeindete Regierungen um die Macht. Eine international anerkannte in der ostlibyschen Stadt Tobruk und eine von Islamisten dominierte in Tripolis. Beide Seiten wollen in dieser Woche ihre Friedensgespräche wieder aufnehmen.

kry/dpa/AFP

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