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Anschlagspläne: Russland meldet Festnahme von IS-Verdächtigen

Der russische Geheimdienst FSB hat in Jekaterinburg sieben Verdächtige festgenommen. Sie sollen Anhänger des "Islamischen Staats" sein und Anschläge in Moskau und St. Petersburg geplant haben.

In Russland hat der "Islamischer Staat" (IS) offenbar Attentate geplant. Der russische Geheimdienst FSB teilte am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax mit, er habe sieben IS-Anhänger in Jekaterinburg festgesetzt.

Diese haben laut FSB Terroranschläge in Moskau, St. Petersburg und im Regierungsbezirk Swerdlowsk im Ural mit selbstgemachten Sprengsätzen geplant. Jekaterinburg ist die Hauptstadt des Bezirks. Es seien Sprengstoff und Schusswaffen sichergestellt worden.

Die Verdächtigen stammen laut Interfax aus Russland und ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien. Die Gruppe sei von einem IS-Kämpfer geleitet worden, der aus der Türkei eingereist sei. Weitere Details gab der FSB nicht bekannt.

Russland fliegt seit Ende September Luftangriffe zur Unterstützung der syrischen Armee im Kampf gegen den IS und andere Rebellengruppen. Seit Beginn des Einsatzes sind bereits mindestens zwei russische Militärangehörige getötet worden. Im November war ein russischer Kampfjet im türkisch-syrischen Grenzgebiet abgeschossen worden. Ein Pilot wurde gerettet, der zweite am Boden von Rebellen getötet. Ein weiterer Soldat kam bei einem Rettungseinsatz für die beiden Piloten ums Leben.

heb/Reuters

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