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Nach dem Anschlag in Istanbul: Türkei fahndet nach drei potenziellen IS-Attentätern

Die türkische Polizei sucht nach drei Männern: Sie sollen Anweisungen bekommen haben, Anschläge auf große Menschenmengen zu verüben. Laut Zeitungsberichten sollen sie einer IS-Zelle angehören.

Die Türkei fahndet offenbar nach drei mutmaßlichen Mitgliedern der Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS). Das berichten mehrere türkische Zeitungen und veröffentlichten Bilder der Männer. Die Verdächtigen hätten Anweisungen erhalten, insbesondere in Istanbul Anschläge auf große Menschenmengen zu verüben, heißt es.

Die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, die Gesuchten gehörten zu einer aktiven Zelle in der Türkei. Dabei beruft sich die Agentur auf Sicherheitskreise. "Alle Einheiten der Polizei in den Provinzen haben Maßnahmen zur Festnahme der drei Terroristen eingeleitet", hieß es. Diese planten "sensationelle Anschläge". Laut der Nachrichtenagentur Dogan handelt es sich bei den Gesuchten um türkische Staatsbürger.

Am Samstag waren in Istanbul fünf Menschen bei einem Selbstmordanschlag auf einer beliebten Einkaufsstraße ums Leben gekommen. Die Regierung in Ankara machte dafür ein einheimisches Mitglied des IS verantwortlich.

Die Sicherheitslage in der Türkei ist seit Monaten angespannt: Das Land beteiligt sich an den US-geführten Militäreinsätzen gegen die Islamisten im Irak und in Syrien. Außerdem kämpfen die Sicherheitskräfte gegen die verbotene Kurdische Arbeiterpartei (PKK), die ebenfalls für Anschläge verantwortlich gemacht wird.

vek/Reuters/AP

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