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Omar al-Schischani: USA melden Tod von IS-Kommandeur

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AP/dpa

Omar al-Schischani

Der Militärchef des "Islamischen Staats", Omar al-Schischani, ist tot. Laut Pentagon ist er nach einem US-Luftangriff an seinen Verletzungen gestorben.

Das US-Verteidigungsministerium hat den Tod von Omar al-Schischani bestätigt. Der Militärkommandeur der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) sei seinen Verletzungen erlegen, sagte ein Sprecher des Pentagon. Schischani war in der vergangenen Woche bei einem Luftangriff verletzt worden.

Die USA hatten ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt. Die US-geführte Koalition gegen den IS soll den Angriff auf den Top-Terroristen am Freitag geflogen haben. Er soll sich nahe der umkämpften Stadt Schaddadi im Norden Syriens aufgehalten haben.

Der 1986 in Georgien geborene Islamist galt als wichtigster Militärkommandeur der Terrormiliz und wurde auch "der Tschetschene" genannt. In seiner Heimat war er in einer militärischen Eliteeinheit, 2012 schloss er sich dem IS an. Später wurde er durch ein Video als Militärkommandeur der Islamisten identifiziert. Er soll außerdem Mitglied im Schura-Rat gewesen sein, dem nominell höchsten Entscheidungsgremium des IS mit Sitz in Rakka.

Hinweise auf den Tod des IS-Kämpfers hatte es bereits vergangene Woche gegeben. Unter anderem hatten CNN und Reuters unter Berufung auf US-Beamte darüber berichtet. Die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte am Sonntag mit, Schischani liege in einem Krankenhaus im Osten der Provinz Rakka und sei "klinisch tot".

brk/AFP/Reuters

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