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Nach Anschlagsserie in Israel: Netanyahu sagt Gespräche in Berlin ab

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Israels Premier Netanyahu: "Angespannte Sicherheitslage"

Eigentlich wollte die Bundesregierung mit Israels Premier Netanyahu und seinen Ministern über die Zusammenarbeit beider Länder sprechen. Doch der Regierungschef hat das Treffen verschoben. Der Grund: die Gewalt im eigenen Land.

Die für Donnerstag geplanten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen sind vorerst abgesagt. Das teilte die israelische Botschaft in Berlin mit. Demnach habe Premierminister Benjamin Netanyahu angesichts der "angespannten Sicherheitslage" in seinem Land die Bundesregierung gebeten, die Gespräche zu verschieben.

Außenamtssprecher Emmanuel Nachschon erklärte, die gemeinsame Kabinettssitzung solle möglichst im November nachgeholt werden. Die Bundesregierung bedauere die Absage, sagte Vizeregierungssprecher Georg Streiter. Beim sechsten Treffen, zu dem Netanyahu mit zahlreichen Ministern in Berlin erwartet worden war, hätte der weitere Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit besprochen werden sollen.

Die deutsch-israelischen Regierungskonsultationen finden seit 2008 statt. In diesem Jahr feiern beide Länder 50 Jahre diplomatische Beziehungen. Hintergrund für die Absage sind die Anschlagsserie und Krawalle in Israel und im Westjordanland, bei denen in den vergangenen Tagen vier Israelis und zwei Palästinenser getötet wurden.

kev/AFP/dpa/Reuters

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