Israels First Dog Netanyahus Hund beißt Gäste

Kaiya ist der ganze Stolz von Benjamin Netanyahu. Allerdings ist die Hündin ziemlich bissig. Diese schmerzhafte Erfahrung mussten nun zwei Gäste des israelischen Ministerpräsidenten machen.

Netanyahu (r.) mit John Kerry: Der US-Außenminister kam ohne Hundebiss davon
REUTERS/ State Department

Netanyahu (r.) mit John Kerry: Der US-Außenminister kam ohne Hundebiss davon


"Geh weg! Sie beißt", rief Benjamin Netanyahu, doch da war es schon zu spät. Kaiya, der Hund des israelischen Premierministers, biss in die Hand von Or Alon, dem Ehemann der stellvertretenden Außenministerin Tzipi Hotovely.

Alon war bereits der zweite Gast, der Kaiyas Zähne am Mittwochabend zu spüren bekam. Wenige Minuten zuvor hatte die Hündin die Knesset-Abgeordnete Sharren Haskel beim Spielen gebissen. Haskel und Alon mussten vom Ärzteteam des Regierungschefs bandagiert werden.

Dem Premier soll der Vorfall nach Angaben anderer Gäste sichtlich peinlich gewesen sein. Der festlichen Atmosphäre in Netanyahus Jerusalemer Residenz taten die Bisse nach Angaben der israelischen Regierung aber keinen Abbruch. Das zeremonielle Anzünden der Channuka-Kerzen konnte wie geplant stattfinden. Die beiden Bissopfer posierten tapfer lächelnd für ein gemeinsames Foto mit den Netanyahus.

Über Twitter teilte die Parlamentsabgeordnete Haskel mit: "An alle, die um mein Wohlergehen besorgt sind: Als ehemalige professionelle Schlangenbändigerin regt mich der kleine Biss eines Hundes nicht auf."

Die Netanyahus hatten den Mischlingshund im Juli aufgenommen, nachdem Avner, der Sohn des Regierungschefs, das Tier gefunden hatte. Damals hatte der Ministerpräsident Kaiya als "sanftmütigen und friedfertigen Hund" gelobt.

Seither machten zahlreiche Gäste Netanyahus Bekanntschaft mit Kaiya, unter ihnen John Kerry. Der US-Außenminister überstand das Treffen unverletzt.

syd/Reuters



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