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Jüdische Siedlung: Junge Israelin stirbt nach Messerattacke

Rettungskräfte am Tatort: Angriff im Lebensmittelladen Zur Großansicht
REUTERS

Rettungskräfte am Tatort: Angriff im Lebensmittelladen

Die Ärzte konnten sie nicht mehr retten: Einen Tag nach dem Angriff von zwei Palästinensern in einer jüdischen Siedlung ist eine junge Frau ihren Verletzungen erlegen.

Die Verletzungen durch die Messerattacke waren zu schwer. In einem Krankenhaus ist eine 24-jährige Israelin gestorben, die am Montag bei von zwei jungen Palästinensern in einer jüdischen Siedlung bei Jerusalem angegriffen worden war. Eine zweite Frau, die bei der Messerattacke leicht verletzt worden war, wird demnach noch in einem anderen Krankenhaus behandelt.

Die beiden Israelinnen waren am Montag in einem Lebensmittelladen der Siedlung Beit Horon im besetzten Westjordanland angegriffen worden. Wachmänner der Siedlung erschossen die beiden Täter. Es war bereits das dritte Attentat innerhalb einer jüdischen Siedlung seit Mitte Januar.

Seit Anfang Oktober wurden bei mit Messern, Autos oder Schusswaffen verübten Angriffen von Palästinensern insgesamt 25 Israelis, ein US-Bürger und ein Eritreer getötet. Im gleichen Zeitraum wurden bei solchen Attacken und bei Protestaktionen 159 Palästinenser getötet.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu steht unter Druck, weil seine Regierung kein Mittel zur Eindämmung der Gewalt findet. Laut einem Bericht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat Netanyahu die Armee angewiesen, ihm einen "umfassenden Plan" vorzulegen, wie die Sicherheitsvorkehrungen in den Siedlungen verbessert werden können.

als/dpa

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