Italien bestätigt Rettungsschiff "Lifeline" darf in Malta anlegen

Die Flüchtlinge warteten seit Tagen auf ihre Rettung, nun ist eine Lösung gefunden. Malta wird das Rettungsschiff "Lifeline" in einem Hafen anlegen lassen. Das bestätigte Italiens Premier Conte.

Rettungsschiff "Lifeline" (Archiv)
REUTERS/ MISSION LIFELINE

Rettungsschiff "Lifeline" (Archiv)


Das Rettungsschiff "Lifeline" der deutschen Hilfsorganisation Mission Lifeline darf nach Aussagen der italienischen Regierung in Malta anlegen. Er habe mit dem maltesischen Premierminister Joseph Muscat telefoniert, erklärte Ministerpräsident Giuseppe Conte. "Das Schiff der NGO Lifeline wird in Malta anlegen", sagte er.

Italien sei bereit, einige der mehr als 200 Menschen an Bord aufzunehmen. Er hoffe, dass andere EU-Staaten dem Beispiel folgten. Etwa 230 Migranten und 17 deutsche Besatzungsmitglieder harren seit Donnerstag auf dem Schiff "Lifeline" der Dresdner Organisation im Meer vor Malta aus.

Malta hatte zuvor erklärt, man erwäge, Ermittlungen gegen den Kapitän des Rettungsschiffs aufzunehmen. Der habe bei der Rettung der Migranten vergangene Woche Anweisungen der italienischen Behörden ignoriert, teilte die Regierung in Valletta mit.

Video: Das Netzwerk der Schlepperbanden

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dop/dpa/AFP/Reuters



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