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Kidnapping: Italienischer Ingenieur in Syrien verschleppt

Im Westen Syriens sind drei Mitarbeiter eines Stahlwerks entführt worden. Dem italienischen Außenministerium zufolge handelt es sich bei einem der Opfer um einen Italiener. Der Mann arbeitet offenbar als Ingenieur.

Rom - Von den drei Mitarbeitern eines Stahlwerks in Syrien fehlt derzeit jede Spur: Sie wurden von Unbekannten in der Nähe der Stadt Latakia verschleppt. Bei einem der Entführungsopfer handele es sich um einen Italiener, teilte der italienische Außenminister Giulio Terzi am Montag mit. Die beiden anderen stammten aus anderen Staaten. Nähere Angaben über den Zeitpunkt oder den Tatort machte Terzi zunächst nicht.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa arbeitete der Italiener als Ingenieur in dem Stahlwerk Hmischo in Latakia. Entführt worden sei er jedoch in der Nähe von Tartus rund 90 Kilometer südlich von Latakia.

Der Fernsehsender Sky TG24 TV berichtete, bei den zwei weiteren Entführungsopfern handele es sich um Russen. Die Nachrichtenagentur Interfax zitierte den Sprecher der russischen Botschaft in Syrien, Sergej Markow, mit den Worten, die diplomatische Vertretung gehe diesen Hinweisen nach.

Im Sommer waren zwei italienische Elektroingenieure in Syrien von Kämpfern einer Miliz entführt und nach acht Tagen wieder freigelassen worden.

hen/dapd

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